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Rentnergewalt.de Posts

Kompletter Rentnerbus auf Koka: Streit zwischen Schweizer Pfarrerin und Rentner in Chile eskaliert

Es gibt wohl wenige Reisegruppen, die auf den ersten Blick biederer und harmloser daherkommen als jene helvetischen Touristen, die im November 2023 durch das Hochland von Chile tingeln. Die Teilnehmer der Gruppe sind vorwiegend Rentnerinnen und Rentner aus dem Zürcher Oberland. Organisiert hat die Reise eine Kirchgemeinde. Als Reiseleiterin fungiert eine Pfarrerin.

Was die Staatsanwaltschaft der Pfarrerin vorwirft, liest sich allerdings weniger milde: Der Streit eskaliert, weil der Ehefrau des Rentners schlecht geworden ist. Die Pfarrerin, mit der Frau befreundet, will sich um diese kümmern. Vom Mittelgang aus streckt die Pfarrerin ihren Arm zur Freundin aus, am Gesicht des sitzenden Rentners vorbei. Dieser stört sich daran derart, dass er die Pfarrerin am Arm ergreift.

Als Reaktion darauf schildert die Anklageschrift eine Art Hebelgriff, den die Pfarrerin offenbar im Repertoire hat. Sie habe den Daumen des Rentners gepackt und ihn gewaltsam auf dessen Oberschenkel gedrückt. Derart fest, dass der Rentner verletzt worden sei. Der Daumen habe später in der Schweiz operiert werden müssen. Die Pfarrerin habe die Verletzungen in Kauf genommen, schreibt der Staatsanwalt, der zum Prozess erst gar nicht erscheint.

Die Pfarrerin bestreitet vor Gericht allerdings, den Finger des Rentners gepackt zu haben. Der Rentner habe ihre Hand die längste Zeit nach unten gedrückt, sie habe laut geschrien. Erst dann sei ein zweiter Reiseleiter eingeschritten.

Der Rentner, der als Privatkläger ohne Anwalt vor Gericht erscheint, trägt noch immer einen Verband am rechten Daumen. Der ehemalige Elektroingenieur hat durchaus Erfahrung mit der Justiz. Einmal prozessierte er bis vor Bundesgericht gegen das geplante Fernwärmenetz seiner Gemeinde und verlor.

Von der Pfarrerin verlangt er 5328 Franken Schadenersatz. So viel habe die Krankenkasse für die medizinischen Eingriffe an seinem Daumen bezahlen müssen. Dazu fordert er 20.000 Franken Genugtuung. Und vor allem hält er nochmals eine andere Version des Geschehens bereit. Schuld seien nämlich die Kokablätter gewesen, die die Pfarrerin grosszügig an die Schweizer Senioren verteilt hatte, um damit die Höhenkrankheit in den Griff zu bekommen.

Die Ehefrau stützte in der Einvernahme die Version ihres Mannes. Die Pfarrerin habe mit Kokablättern herumgefuchtelt. Eine Aussage, der die Pfarrerin widerspricht. Die Ehefrau habe ihren Kopf die längste Zeit auf dem Vordersitz abgestützt und darum gar nichts gesehen.

Der Rentner wiederum wittert überall Gegner. Auf der Kirchgemeinde habe man ihn ausgelacht. Einen unentgeltlichen Rechtsbeistand für den Prozess habe er auch nicht bekommen. Und vor allem sei die Schweizer Justiz wegen der Kokablätter untätig geblieben.

Die Pfarrerin habe in Notwehr gehandelt. Die Fixierung ihrer Hand sei vom Rentner ausgegangen. Die Pfarrerin müsse sich nicht betatschen lassen, sagt deren Anwältin und fügt an: „Sein Machogehabe zeigt sich auch, wenn er denkt, er müsse für seine eigene Frau sprechen.“ Der Rentner suche nun einfach nach einem Grund für sein damaliges Verhalten.

Die Ermittlungen wegen der Betäubungsmittel sind laut dem Richter eingestellt worden, da der Kokakonsum in dem Mass in Chile erlaubt sei. Für den Rentner gibt es weder Schadenersatz noch Genugtuung.

Vielen Dank an unsere Kontaktperson in der Schweiz für diesen Hinweis!

https://www.nzz.ch/zuerich/im-reisebus-in-chile-zanken-eine-pfarrerin-und-ein-schweizer-rentner-am-ende-ist-ein-daumen-laediert-und-jemand-muss-vor-gericht-ld.1919548

65-jährige fährt gegen Zugkomposition

Eine 65-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto rückwärts über die Gleise in Richtung Hauptstrasse, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Gleichzeitig fuhr eine Zugkomposition der Appenzeller Bahnen mit Ziel St. Gallen um eine Kurve. Obwohl der Zugführer eine Notbremsung einleitete, kam es zur Kollision.

Der Zug schob das Auto in einen Metallmasten. „Eingeklemmt zwischen Zug und Metallmasten blieb der Personenwagen auf einem Betonmäuerchen stehen“, hiess es in der Mitteilung weiter.

Der Lokführer konnte den Zug zurück in den Bahnhof Speicher fahren. Für die Bergung des Autos musste ein Kran aufgeboten werden.

Zugkomposition. So schön die Schweiz!

https://www.nau.ch/news/schweiz/zug-kollidiert-in-speicher-ar-mit-einem-auto-67084558

Nachtrag: Hier die Örtlichkeit. Rückwärts dort herausfahren ist nicht so sinnvoll, egal ob Zugkomposition oder nicht.

83-jähriger Mann aus Ohio wegen Mordes an Uber-Fahrerin verurteilt

Ein 83-jähriger Mann aus Ohio muss sich am Dienstag seiner Verurteilung stellen, nachdem er wegen Mordes an einer Uber-Fahrerin verurteilt wurde, von der er fälschlicherweise annahm, dass sie ihn ausrauben wolle.
William J. Brock erschoss die Fahrerin, nachdem er fälschlicherweise angenommen hatte, dass sie an einem Betrugsplan beteiligt sei, bei dem beide durch betrügerische Telefonanrufe dazu gebracht wurden, 12.000 Dollar als angebliche Kaution für einen Verwandten zu zahlen, so die Behörden.
Die 61-jährige Fahrerin Lo-Letha Toland-Hall wurde Opfer desselben Betrügers und fuhr laut Ermittlern zu Brocks Haus zwischen Dayton und Columbus, um ein Paket zur Auslieferung abzuholen.
Brock schoss sechsmal auf Toland-Hall aus dem Vorort Dublin von Columbus, als sie im März 2024 bei seinem Haus erschien, teilten die Behörden mit.
Der Fall Toland-Hall war einer von mehreren Fällen, in denen schwarze Amerikaner bei alltäglichen Verrichtungen erschossen wurden. Brock – aus South Charleston, Ohio – ist weiß.
Er wurde am Mittwoch wegen Mordes, schwerer Körperverletzung und Entführung verurteilt. Bei seiner Strafzumessungsverhandlung wird er wahrscheinlich den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.

Rentner bedroht Frau mit Waffe

Aus den Englischen: https://www.theguardian.com/us-news/2026/jan/18/ohio-man-convicted-killing-uber-driver

Wir hatten April 2024 berichtet.

81-jähriger Unfallfahrer hört Leute schreien, sieht im Rückspiegel nichts und fährt weiter

Siegen. Der 24-Jährige war aus einem Auto ausgestiegen und wollte auf dem Zebrastreifen die Straße überqueren. Seinen Angaben zufolge – und denen weiterer Zeugen – fuhr ein weißer VW Gold zu diesem Zeitpunkt Richtung Weidenau. Obwohl sich der 24-Jährige bereits auf dem Zebrastreifen befunden habe, sei der Golf ohne zu bremsen auf ihn zugefahren. Der Fußgänger soll noch versucht haben, sich schnell auf der anderen Straßenseite in Sicherheit zu bringen, er sei aber dennoch vom Auto erfasst worden. Der junge Mann stürzte zu Boden. Der Golf soll dann kurz hinter dem Zebrastreifen angehalten haben – und weitergefahren sein.

Zeugen hatten das Kennzeichen notiert, die Polizei ermittelte an der Anschrift des Halters den 81-jährigen Golf-Fahrer. Der habe gesagt, den Zusammenstoß nicht bemerkt, sondern nur gehört zu haben, dass mehrere Leute geschrien hätten. Als er anhielt und in den Rückspiegel schaute, habe er dort nichts Ungewöhnliches gesehen. Daher sei er weitergefahren.

https://www.wp.de/lokales/siegen-und-umland/article410929679/siegen-mann-auf-zebrastreifen-mit-auto-erfasst-senior-faehrt-einfach-weiter.html

Senior fährt im Wümme-Park zwei Fußgänger um und demoliert fünf Autos

Landkreis Rotenburg. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verlor ein 81-jähriger Mann beim Ausparken die Kontrolle über seinen Mercedes und beschleunigte plötzlich stark. In der Folge erfasste er eine 39-jährige Fußgängerin sowie einen 83-jährigen Fußgänger, die sich auf dem Parkplatz aufhielten. Beide Personen erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Darüber hinaus touchierte der Pkw des Seniors fünf geparkte Fahrzeuge: einen 3er-BMW, einen Dacia, einen Skoda und zwei Toyota. Der 81-jährige Unfallverursacher zog sich leichte Verletzungen zu und kam ebenfalls zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/senior-faehrt-im-wuemme-park-fussgaenger-um-und-beschaedigt-autos-94085688.html

Alkoholisierte 74-Jährige fährt Polizisten an

Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Sonntag in Döbling bei einer Verkehrskontrolle zwei alkoholisierte Senioren erwischt. Eine 74-Jährige fuhr einen Polizisten an, wenig später versuchte ihr 80-jähriger Mann, ebenfalls betrunken, das Auto in Betrieb zu nehmen.

„Ihr wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt“, so der Sprecher. Eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr wurde erstattet. Der augenscheinlich ebenfalls alkoholisierte 80-jährige Beifahrer der Frau hatte sich nach der Amtshandlung in den Pkw gesetzt, um ihn umzuparken. Die Beamten schritten erneut ein und nahmen ihm Führerschein und Autoschlüssel„Ihr wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt“, so der Sprecher. Eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr wurde erstattet. Der augenscheinlich ebenfalls alkoholisierte 80-jährige Beifahrer der Frau hatte sich nach der Amtshandlung in den Pkw gesetzt, um ihn umzuparken. Die Beamten schritten erneut ein und nahmen ihm Führerschein und Autoschlüssel ab. Die Untersuchung auf Alkohol verweigerte der Senior.

Immer im Recht, alles umfahren, No-Future-Attitüde, nach mir die Sintflut: Rentnergewalt.

https://wien.orf.at/stories/3338263

Senior kracht in Homburg in Hauseingang

Homburg (Saarland). Ein 85-jähriger Mann stieg in einer Parklücke in seinen VW Golf. Beim Anfahren setzte er aus der Parkbucht heraus und steuerte das Fahrzeug geradewegs im 90-Grad-Winkel auf die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu.

Der VW Golf prallte gegen die Haustür und riss sie aus dem Rahmen. Trümmerteile verteilten sich im Treppenhaus, auch der Briefkasten wurde herausgerissen. Die Rahmenkonstruktion der Türeinfassung sowie Teile der Hausfassade wurden stark beschädigt.

Im Einsatz waren neben der UBA rund 30 Kräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei.

https://blaulichtreport-saarland.de/2026/01/senior-kracht-in-homburg-in-hauseingang

Mutmaßlicher Fahrer (75) gefasst: Mercedes rammt Fußgängerin in München – multiple Knochenbrüche

Die Münchner Polizei hat den Tatverdächtigen sowie das Tatfahrzeug ermittelt. Demnach hat mutmaßlich ein 75-jähriger Mann am Donnerstagnachmittag in München eine Fußgängerin mit seinem Auto angefahren und schwer verletzt. Nach einem Zeugenaufruf der Münchner Verkehrspolizei meldete sich ein aufmerksamer Bürger mit Hinweisen zum möglichen Tatfahrzeug. Die Polizei konnte daraufhin am Freitag einen silbernen Mercedes mit frischen Unfallschäden identifizieren.

Bei der Befragung räumte der in München wohnhafte Fahrzeughalter ein, an dem Unfall beteiligt gewesen zu sein. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Beamten stellten sowohl das Fahrzeug als auch den Führerschein des 75-Jährigen sicher.

https://www.merkur.de/lokales/muenchen/person-in-muenchen-angefahren-und-schwer-verletzt-fahrer-fluechtig-94125016.html

80-Jährige bedroht Nachbarn mit Fleischgabel

München. Am Dienstag, 13.01.2026, gegen 11:55 Uhr, verständigte ein 47-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit den Notruf der Polizei über eine Bedrohungssituation in einem Mehrfamilienhaus. Dabei teilte er mit, dass seine über 80-jährige Nachbarin mit deutscher Staatsangehörigkeit an seiner Wohnungstür klopfte und ihn nach dem Öffnen mit einer Fleischgabel bedrohte. Anschließend begab sie sich wieder zurück in ihre Wohnung.

Aufgrund dessen begaben sich mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort. Durch die Einsatzkräfte konnte die über 80-Jährige in ihrer Wohnung angetroffen werden. Sie wurde anschließend wegen der Bedrohungshandlung angezeigt. Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 26 übernommen.

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096733/index.html