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Rentnergewalt.de Posts

Radfahrerin totgefahren: 5.000 Euro Strafe für Rentner

Weil er eine Radfahrerin totgefahren hat, muss ein 78-jähriger Mann 5.000 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Mühlhausen legte am Donnerstag im Urteil wegen fahrlässiger Tötung außerdem ein Fahrverbot von drei Monaten fest.

Die Strafrichterin folgte dem Antrag des Staatsanwalts und der Verteidigerin. Der Nebenklägervertreter hatte wegen eines gravierenden Fehlers und der Schwere der Pflichtverletzung eine Bewährungsstrafe gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Laut Urteil war der Mann im Oktober 2025 „überaus unaufmerksam“ bei Rot über eine Kreuzung am Kiliansgraben in Mühlhausen gefahren. Die Ampel stand laut Gutachter schon vier Sekunden auf Rot, als das Auto die Haltelinie erreichte. Dabei erfasste der Autofahrer eine Radfahrerin, die die Straße bei Grün überqueren wollte. Die 47-jährige Frau wurde so schwer verletzt, dass sie kurz darauf im Krankenhaus starb.

Der Angeklagte habe die sich ändernden Ampelfarben nicht wahrgenommen und sei ungebremst über die rote Ampel gefahren, hieß es im Urteil.

Menschen kann man am kostengünstigsten im deutschen Straßenverkehr töten.

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-thueringen/unstrut-hainich/radfahrerin-tot-fahrlaessige-toetung-urteil-100.html

Kiffende 70-Jährige schießt auf oder neben drei Kindern

Eine 70-Jährige stand heute vor dem Baselbieter Strafgericht in Muttenz, weil sie am 1. August 2023 neben drei Buben in Aesch BL einen Pistolenschuss abgegeben haben soll. Der Grund: Das Feuerwerk der Kinder soll die Seniorin hässig gemacht haben.

Es handle sich um eine Schutzbehauptung, dass es sich dabei um einen Warnschuss gehandelt habe, so die Staatsanwältin. „Es ist nur dem Glück zu verdanken, dass niemand zu Schaden gekommen ist“. Sie forderte eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren, unter anderem wegen Gefährdung des Lebens und Verstoss gegen das Waffengesetz.

Die Verteidigerin der 70-Jährigen forderte hingegen einen Freispruch. Sie habe die Kinder lediglich erschrecken wollen, um ihnen zu zeigen, wie sich der Hund, mit dem sie gerade Gassi ging, bei Feuerwerk fühlt.

Die psychiatrische Gutachterin attestierte der Beschuldigten eine Depression. Als Selbstmedikation konsumierte sie Cannabis, auch vor der Tat.

https://www.20min.ch/story/muttenz-bl-weil-feuerwerk-sie-haessig-machte-frau-wegen-schuss-vor-gericht-103571009

Rentner aus Dänemark (72) hat Lust auf lecker Fischbrötchen [an den Landungsbrücken raus]

Große Augen machten die Gäste und Mitarbeiter der „Fischbrötchenbude Brücke 10“ am vergangenen Freitag: Ein roter Kompaktwagen rumpelte über den Anleger, rammte einen Tisch und blieb schließlich gefährlich nah an der Wasserkante stehen.

Am Steuer: ein Senior aus Dänemark, der offenbar die Orientierung verloren hatte. Der 72-Jährige war die Rampe zu den Landungsbrücken hinuntergefahren und hatte ein Geländer touchiert, wie die Polizei der MOPO sagte. Dann fuhr er auf dem Anleger, der nur für Fußgänger zugelassen ist, weiter, krachte gegen einen Tisch und blieb dann direkt vor der „Fischbrötchenbude Brücke 10“ stehen.

Rettungskräfte stellten bei dem Fahrer einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel fest – offenbar die Ursache für den Kontrollverlust. Der Senior wurde laut Polizei zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Wie der Toyota von den Landungsbrücken wegtransportiert wurde, ist nicht bekannt.

https://www.mopo.de/hamburg/ueberraschung-an-den-landungsbruecken-ploetzlich-steht-ein-auto-vor-der-fischbude-bruecke-10

Berliner Schüler auf Zebrastreifen angefahren

Auf dem Teltower Damm fährt ein 80-Jähriger einen Zweitkässler an, der gerade einen Zebrastreifen überqueren will. Der Junge wird erheblich verletzt und kommt ins Krankenhaus.

Der Schüler lief gegen 12.15 Uhr gemeinsam mit seiner Mutter auf einem Zebrastreifen auf dem Teltower Damm an der Kreuzung zur Laehrstraße, als er von einem 80-jährigen Autofahrer angefahren wurde, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der Achtjährige erlitt Verletzungen am Rücken, der Hüfte und im Gesicht. Zudem bestand der Verdacht auf innere Verletzungen, teilte die Polizei weiter mit. Rettungskräfte brachten den Jungen ins Krankenhaus.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-schuler-auf-zebrastreifen-angefahren-achtjahriger-bei-unfall-auf-dem-teltower-damm-schwer-verletzt-15665056.html

„Haftunfähigkeit“: Darf 91-jährige Totschlägerin wieder auf freien Fuß?

Eine 91-Jährige aus München, die ihre engste Freundin im Streit mit einem Kochtopf erschlagen hat, ist kurz vor Rechtskraft ihrer mehrjährigen Haftstrafe freigekommen. Der Haftbefehl sei wegen Haftunfähigkeit aufgehoben worden, sagte ein Gerichtssprecher. Das geschah, kurz bevor der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision der Seniorin gegen ihre Verurteilung als unbegründet verwarf – womit das Urteil rechtskräftig wurde. 

Die Entscheidung, wie das nun rechtskräftige Urteil vollstreckt werden soll, obliegt den Angaben zufolge der Staatsanwaltschaft. Das Landgericht München I hatte die heute 91-Jährige im Juli vor einem Jahr zu acht Jahren und drei Monaten Haft wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. 

https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/haftunfaehigkeit-darf-91-jaehrige-totschlaegerin-wieder-auf-freien-fuss-art-1134371

Es war eine Kasserolle, keine Bratpfanne! Wir berichteten.

Reichsbürger (74) zielt mit Waffe auf Beamte

Nach bisherigen Ermittlungen habe der Senior eine geladene Schusswaffe gezogen und damit auf die drei Beamten gezielt, die die Gerichtsvollzieherin begleiteten – „um sie zu töten“, davon ist die Staatsanwaltschaft überzeugt.

Dass es dazu letztlich nicht kam, sei nur glücklichen Umständen zu verdanken. So habe der Mann „verkannt, dass die Waffe in wesentlichen Bereichen verrostet und deshalb nicht einsatzbereit war“. Die Beamten, die dies vermutlich nicht wissen konnten, hätten daraufhin ihrerseits auf den Mann geschossen und ihn entwaffnet. Dabei sei er an Arm, Bauch, Schulter und Hals verletzt worden.

Die Anklage wirft dem Mann jetzt versuchten Mord in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie den unerlaubten Besitz einer halb automatischen Kurzwaffe vor. Sie sieht zudem niedere Beweggründe vorliegen. So hat sich der Verdacht, dass der Mann der sogenannten Reichsbürgerszene angehört, offenbar erhärtet. „Er soll die Beamten als Repräsentanten einer von ihm nicht anerkannten Staatsgewalt angesehen und bereits zuvor, auf deren Aufforderung hin, das Grundstück zu räumen, Aussagen zur Illegitimität des deutschen Staates und dessen Gesetzen getätigt haben“, so die Staatsanwaltschaft.

https://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article412133111/reichsbuerger-74-zielt-in-hamburg-mit-verrosteter-schusswaffe-auf-beamte-und-wird-angeschossen-prozess.html

Rentner blockiert Zugverkehr

Ein Triebwagen der Usedomer Bäderbahn (UBB) ist am Montagnachmittag auf dem Bahnübergang in Karlshagen gegen ein Auto gefahren. Der 88-jährige Autofahrer wollte nach Angaben der Polizei den Bahnübergang noch bei geöffneter Schranke überqueren. Allerdings habe er aus bisher unbekannten Gründen übersehen, dass das rote Schrankenlicht bereits leuchtete. Während sich das Auto noch auf den Gleisen befand, schlossen sich die Bahnschranken. Der Autofahrer konnte trotz eigener Bemühungen und Unterstützung durch Passanten sein Fahrzeug nicht vom Bahnübergang wegbewegen und es kam zum Zusammenstoß.

Absperrungen und Schranken werden als Eingriff in die Freiheit gewertet.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/zwischen-schranken-eingeschlossen-zug-faehrt-auf-usedom-gegen-auto,usedombahn-100.html

84-Jähriger soll seine Frau in Berlin erschossen haben

Tötungsdelikt. Eine 69-jährige Frau wurde in ihrer Wohnung im Stadtteil Lichtenrade tot aufgefunden. „Sie wies eine Schussverletzung im Oberkörper auf“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ihr 84-jähriger Ehemann sei vorläufig festgenommen worden.

Eine Anwohnerin hatte die Frau am Sonntagnachmittag leblos in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hilbertstraße gefunden, wie die Ermittler nun mitteilten. Sie habe dann die Polizei alarmiert. Der Ehemann habe sich ebenfalls in der Wohnung befunden, hieß es im Bericht der Ermittler. Der „B.Z.“ zufolge ist er gehbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Er kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/verd%C3%A4chtiger-sitzt-im-rollstuhl-84-j%C3%A4hriger-soll-seine-frau-in-berlin-erschossen-haben/ar-AA240hSp

Schwerer Unfall nach Geisterfahrt auf A8: Ein Toter, fünf Verletzte

Am Samstag (23. Mai), gegen 14 Uhr, befuhr ein 89-Jähriger aus dem Bereich Niederbayern mit seinem Fahrzeug die BAB 8 aus bisher ungeklärter Ursache entgegen der Fahrtrichtung – er fuhr auf der Richtungsfahrbahn München Richtung Salzburg. Unmittelbar nachdem erste Meldungen über den Falschfahrer beim Polizeinotruf eingegangen waren, kam es auf Höhe Grabenstätt zum Zusammenstoß mit zwei weiteren Autos.

Der 89-jährige Falschfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. In den zwei weiteren beteiligten Fahrzeugen, welche durch den Unfall ebenfalls beschädigt wurden, wurden drei weitere Personen schwer verletzt und nochmals zwei Personen leicht verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen schweben die verletzen Personen nicht in Lebensgefahr. Der durch den Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 120.000 Euro geschätzt.

https://www.rosenheim24.de/bayern/schwerer-unfall-nach-geisterfahrt-auf-a8-ein-toter-und-drei-schwerverletzte-94319921.html

Drohbrief mit Patrone gegen jüdische Gemeinde: Mutmaßlicher Täter ermittelt

Die Spur führte über Freising nach Niedersachsen. Ein Großaufgebot von 17 Beamten des Staatsschutzes durchkämmte am Donnerstag um sechs Uhr einen Forstbetrieb im Landkreis Goslar. Der Inhaber, ein 67-jähriger Deutscher, steht unter Verdacht, im Februar dieses Jahres einen Drohbrief mit einer scharfen Patrone an die Israelitische Kultusgemeinde München geschickt zu haben.

Bei der Hausdurchsuchung fanden die Ermittler Schusswaffen, Munition und NS-Memorabilien, darunter ein Foto Hermann Görings, eines der Hauptangeklagten im Nürnberger Tribunal im Jahr 1946. Der antisemitische Drohbrief war mit einem Namen unterschrieben, den die bayerischen Ermittler in der Stadt Freising ausfindig machten.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-drohbrief-israelitische-kultusgemeinde-antisemitismus-taeter-festnahme-li.3487278