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Kategorie: Strassenverkehr

Tödlicher Unfall mit Motorrad-Polizist bei EM in Stuttgart: Fall wird neu verhandelt

Während der Fußball-EM 2024 war ein Motorrad-Polizist ums Leben gekommen – angefahren durch eine Autofahrerin. War es ein Fahrfehler der zur Tatzeit 69-Jährigen? Das ist die Sicht der Staatsanwaltschaft. Oder hat die Polizei eine Kreuzung in Degerloch nicht ausreichend abgesperrt? Letzteres ist die Sicht der Frau und ihrer Verteidiger gewesen.

Vor ihr sollen mehrere Autos gestanden haben, die bei Grün zeigender Ampel nicht losgefahren sein sollen. Sie soll auf der zweiten Abbiegespur an den Wartenden vorbeigefahren sein und dabei das Motorrad des 61-Jährigen erfasst haben, so der Vorwurf der Anklage. Es wurde gegen das Motorrad eines anderen Beamten geschleudert, der auf der Kreuzung stand, um diese abzusichern. Der zweite Beamte erlitt schwere Verletzungen.

Das Amtsgericht verurteilte die Frau im Dezember 2025 zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Sie hatte bei der Urteilsverkündung einen denkwürdigen Auftritt: „Ich habe keinen Fehler begangen“, sagte sie. Eine Absperrung habe sie nicht gesehen. Die Beweisaufnahme des Amtsgerichts ergab, dass die Absperrung ausreichend gewesen sein soll.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/berufung-prozess-getoeteter-motorrad-polizist-euro2024-100.html

Speyer: 89-Jähriger nimmt Mutter die Vorfahrt – sechsjähriger Sohn verletzt

Ein 89-jähriger Pkw-Fahrer fuhr von der Karl-Spindler-Straße in die Friedrich-Ebert-Straße ein. Dabei nahm er nach Polizeiangaben einer 46-jährigen Autofahrerin die Vorfahrt. Die Frau kam mit ihrem bevorrechtigten Pkw von links aus der Wormser Landstraße. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die 46-Jährige und ihr 6-jähriger Sohn, der ebenfalls im Auto saß, wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte beide in ein Krankenhaus. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.

https://www.wochenblatt-reporter.de/speyer/c-blaulicht/speyer-89-jaehriger-nimmt-mutter-die-vorfahrt-sechsjaehriger-sohn-verletzt_a876273

„Kriegen Alte noch die Kurve?“ – Die TAZ über Se­nio­r*in­nen im Straßenverkehr.

In einer Petition, die Ferris Fechner gemeinsam mit seiner Schwester im September startete, fordert er, dass die Überprüfung der Fahreignung ab einem bestimmten Alter verpflichtend eingeführt werden soll. Viele ältere Menschen könnten zum Beispiel nicht mehr schnell genug reagieren, um ein Fahrzeug sicher zu führen, auch seien Hör- und Sehfähigkeit häufig eingeschränkt. Für sie müsse es flächendeckend präventive Maßnahmen geben.

Eine neue Forderung ist das nicht. Schon 2023 debattierte die EU im Rahmen der Führerscheinrichtlinie über verpflichtende Gesundheitschecks ab 70. Doch vor allem bei den liberalen, konservativen Fraktionen traf der Vorschlag damals auf starken Widerstand. Deutschlands ehemaliger Verkehrsminister Volker Wissing lehnte ihn ab, nach eigenen Angaben auch aus Gründen der Altersdiskriminierung.

https://taz.de/Kriegen-Alte-noch-die-Kurve/!6216583

Rentnerin (83) sieht Skatepark und kriegt vor Schock Herzinfarkt, anschließend Fahrerflucht

Eine 83-jährige Ratingerin war mit ihrer Mercedes B-Klasse gegen 14.30 Uhr auf der Straße Am Sondert in Richtung des Höseler Bahnhofs unterwegs. Auf Höhe des dortigen Skateparks verlor sie ersten Erkenntnissen zufolge aufgrund eines internistischen Notfalls die Kontrolle über ihr Fahrzeug und steuerte dieses mehrfach in den Gegenverkehr.

Die Seniorin kollidierte mit entgegenkommenden Fahrzeugen – einem VW Golf, einer Mercedes E-Klasse, einem 3er BMW und einem Jaguar F-Pace. Die entgegenkommenden Fahrzeuge sowie das Auto der Unfallverursacherin wurden zum Teil erheblich beschädigt. Außerdem beschädigte die Seniorin einen Poller. Eine 37-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt und wurde von Rettungskräften gemeinsam mit ihrem neun Wochen alten Kind zur Kontrolle in eine Klinik gebracht.

Die Unfallverursacherin entfernte sich zunächst vom Unfallort, konnte aber dank aufmerksamer Zeuginnen und Zeugen in Höhe des nahegelegenen S-Bahnhofs von der Polizei angetroffen werden.

Wir fassen zusammen: 1 Mutter, 1 Kind, 4 Luxusautos, 1 Poller. Und dann abhauen.

https://www.news.de/lokales/859950470/blaulicht-news-polizei-einsatz-ratingen-01-09-26-autounfall-in-ratingen-heute/1

70-jährige erfasst mit ihrem SUV mehrere Menschen: Fußgängerin und Radfahrer schwer verletzt

Am Sonntag gegen 11:40 Uhr fuhr die Frau durch die Tübinger Innenstadt. Beim Abbiegen verwechselte sie laut Polizei wohl das Brems- mit dem Gaspedal und erfasste dabei einen 28-Jährigen Fahrradfahrer.

Danach fuhr sie weiter und erfasste dabei zwei Fußgänger. Der Radfahrer und eine Fußgängerin wurden schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Der zweite Fußgänger erlitt leichte Verletzungen. Die Fahrerin sowie ihr 70-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Wenn ich 70 bin kauf ich mir ’nen SUV.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/unfall-tuebingen-suv-faehrt-in-personengruppe-100.html

88-jährige tötet zwei Menschen, Strafe: 6750€

Gera. Die 88-Jährige hatte mit ihrem Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Dornaer Straße beim Rückwärtsfahren zwei Fußgänger überrollt.

Ein 75-Jähriger war bei dem Unfall bereits am Unglücksort gestorben. Die 71-jährige Ehefrau des Mannes starb wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Die Polizei vermutet, dass die Rentnerin ihren Suzuki beim Ausparken nicht korrekt bedient hatte. Sie hatte offenbar Gas gegeben, anstatt den Fuß vom Pedal zu nehmen. Das Fahrzeug war danach mit hoher Geschwindigkeit über den Parkplatz gefahren.

Fullgas über den Supermarktparkplatz!

https://stories-d.apexnews.com/news/detail/45e82fde08fb4e1abf6f1f7a86ddbe09

Angetrunkener Senior (76) auf E-Scooter rammt Radfahrer

Egret GTS heißt das Modell des E-Rollers, mit dem der 76-jährige Münchner am Montagnachmittag auf der Landsberger Straße unterwegs war. Der Roller fährt bis zu 45 km/h, kostet rund 2000 Euro und muss auf der Straße fahren.

Sein Fahrer war mit rund 0,4 Promille Alkohol im Blut unterwegs und übersah beim Abbiegen nach rechts in die Barthstraße einen Fahrradfahrer, der geradeaus weiterfahren wollte. Der 28-jährige Radler stürzte und brach sich dabei das Becken. Er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/angetrunkener-senior-76-auf-e-scooter-rammt-radfahrer-art-1150742

65-Jährige fährt Fußgänger auf Feldweg an – und will Strafe nicht zahlen

Die 65-Jährige lenkte laut Anklageschrift Anfang des Jahres ihren Pkw auf den Mitterweg in Eisendorf bei Grafing und ignorierte das dort stehende Verkehrsschild: Durchfahrt verboten, landwirtschaftlicher Verkehr frei. „Ich bin da nur reingefahren, weil ich einen Anruf bekommen habe“, sagt die Angeklagte. Dann sei plötzlich ein Mann auf ihr Auto zugerannt und habe sie beleidigt. „Der Herr hat sich dann auf meine Motorhaube geworfen“, ergänzt sie wild gestikulierend. Der junge Mann sei „sehr aggressiv“ gewesen und habe sich an den Außenspiegeln und Scheibenwischern festgehalten. „Er hat mich nicht weiterfahren lassen“, sagt die Grafingerin. Verletzt habe sie ihn sicher nicht. Im Gegenteil: Er habe auf ihr Auto geschlagen und dagegengetreten. Den Stinkefinger habe er ihr auch gezeigt. „Ich fand das nicht in Ordnung.“

Ganz anders schildert der Fußgänger die Situation. Er habe der Autofahrerin zugerufen, dass sie auf dem Weg nicht fahren dürfe. „Dann hat sie das Fenster runtergelassen und geschrien, dass sie hier immer fährt“, sagt der Zeuge vor Gericht aus. „Sie war uneinsichtig.“ Als er zur Hauptstraße vorgehen wollte – und zwar mittig auf dem Feldweg –, sei das Fahrzeug auf ihn zugefahren.

„Das Auto ist nicht langsamer geworden“, sagt er. „Ich habe zuerst nicht gedacht, dass sie mich anfährt.“ Doch sein Ausweichmanöver kam zu spät. Der Pkw habe ihn am Bein erwischt, er sei auf dem Kotflügel gelandet. „Die ist einfach weitergefahren“, sagt der Angeklagte kopfschüttelnd.

Sie fährt also immer hier lang.

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-ort28746/65-jaehrige-faehrt-fussgaenger-auf-feldweg-an-und-will-strafe-nicht-zahlen-94437191.html

84-jähriger Autofahrer fährt in Wuppertaler Außengastronomie

Ein 84-Jähriger ist am Freitagmorgen, 24. Juli, in Wuppertal-Ronsdorf mit seinem Mercedes in den Außenbereich des Cafés „Central“ gefahren. Ein Anschlag kann ausgeschlossen werden. Vier Menschen wurden leicht verletzt.

Der ältere Mann geriet auf der Marktstraße in einen Verkehrsunfall mit einem Hyundai – er fuhr einer 74-Jährigen auf. Anschließend kollidierte er mit einem geparkten MG HS. Dadurch verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und fuhr in die Außengastronomie. Dort kam er an einer Betonmauer zum Stehen. Der 84-Jährige und seine 79-jährige Beifahrerin wurden laut Angaben der Polizei leicht verletzt – mussten aber zur Kontrolle vom Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ebenfalls leicht verletzt wurden eine 91 und eine 68 Jahre alte Frau. Sie befanden sich im Außenbereich des Cafés.

Polizei und Rettungsdienst waren mit vielen Kräften vor Ort. Der Außenbereich des Cafés wurde erheblich zerstört. Der Sachschaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Die Marktstraße war während der Unfallaufnahme temporär gesperrt.

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/84-jaehriger-autofahrer-faehrt-in-wuppertaler-aussengastronomie_aid-152020741

Navi führt Volvo auf Wanderweg: Auto bleibt auf Fußgängerbrücke hängen – Bergung dauert Stunden

Ein 78-jähriger Autofahrer aus Polen hat sich mit seinem Volvo tief ins Landschaftsschutzgebiet bei Krün verfahren – und ist dabei auf einer schmalen Fußgängerbrücke stecken geblieben. Wie Merkur-Reporter Josef Hornsteiner berichtet, dauerte die anschließende Bergungsaktion rund vier Stunden und erforderte den Einsatz von Feuerwehr, Abschleppdienst und schwerem Gerät.

https://www.tz.de/muenchen/region/stunden-navi-fuehrt-volvo-auf-wanderweg-auto-bleibt-auf-fussgaengerbruecke-haengen-bergung-dauert-94418793.html