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Kategorie: Allgemein

Erst alles aus dem Fenster werfen, dann Polizeikommando mit Messer angreifen: Rentner läuft Amok

Ein psychisch verhaltensauffälliger Mann (69) hat am Mittwochabend in seiner Wohnung in Obergiesing randaliert. Als Spezialkräfte der Polizei die Wohnung stürmten, ging er mit einem Messer auf sie los.

Der 69-Jährige im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses in der Schloß-Berg-Straße schrie herum. Er warf die Kleidung seiner Ex-Partnerin und deren persönliche Unterlagen aus dem Fenster. Alles landete unten auf dem Gehweg.

Als die Polizisten dann die Wohnung stürmten, ging der Mieter, wie zu erwarten war, mit seinem Messer auf sie los. Einen der Beamten traf er mit der Klinge mehrmals am Arm. Das Kettenhemd verhinderte allerdings, dass der Polizist verletzt wurde.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/messerangriff-in-muenchen-kettenhemd-rettet-polizisten-art-1159170

Formel-1-Legende: Ecclestone mit Schrotflinte am Flughafen erwischt

Und, mit was fliegen Sie so im Gepäck? Unfassbarer Fund bei Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (95). Er wurde bei einer Routinekontrolle am Flughafen „Aerodromo de Tires“ in Cascais (Portugal) mit einer Schrotflinte erwischt.

Da Ecclestone keine offizielle Lizenz vorzeigen konnte, wurde er noch vor Ort festgenommen. Ob Anklage erhoben wird, ist noch offen.

https://www.bild.de/sport/mehr-sport/formel-1-legende-ecclestone-mit-schrotflinte-am-flughafen-erwischt-6a9ee12ff1cc0ca5cda501e1

Streit im Münchner Wohnhaus: 69-Jähriger soll Elfjährigen mit Erschießen gedroht haben

Ein 69-jähriger Münchner mit britischer Herkunft soll im Stadtteil Am Hart am  Freitagabend gegen 20 Uhr gedroht haben, einen elfjährigen Jungen zu erschießen. Nach Polizeiangaben drohte er auch einer 44-Jährigen mit einem Messerangriff und dem Tod. Das Ganze geschah offenbar an der Max-von-Laue-Straße. 

Offenbar ist es in dem Haus schon häufiger zu Konflikten wegen Kinderlärm gekommen. Auch von Klingelstreichen war die Rede.  Eine psychische Vorerkrankung dürfte der 69-Jährige nicht haben. Offenbar ist er jedoch sehr leicht zu reizen, wie es die Polizei nach bisheriger Sachlage einschätzt.  

Die 44-jährige Nachbarin war verängstigt und wählte den Notruf. Kurz bevor die  Polizei eintraf, stritt der Mann auf dem Balkon seiner Bekannten mit einem elfjährigen Nachbarskind. Der Junge stand unten. Vom Balkon aus habe der Mann gedroht, das Kind zu erschießen und den Jungen leicht verletzt. Der 69-Jährige warf Gegenstände vom Balkon, unter anderem einen Stein, den er zufällig griff. Mit dem Stein traf er laut Polizei den Jungen am Kopf. 

Geschulte Verhandler brachten den Mann laut Polizei dazu, die Wohnung zu verlassen. Er sei widerstandslos durch Spezialeinsatzkommandos gesichert worden. Kurz vor 22 Uhr war also der Spuk endgültig vorbei.

Geschulte Verhandler! Sondereinsatzkommando! Dies alles um einen Rentner zu stoppen!

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/streit-im-muenchner-wohnhaus-69-jaehriger-soll-elfjaehrigen-mit-erschiessen-gedroht-haben-art-1156483

68-Jähriger bedroht Polizeistreife mit Fleischerbeil und Eisenstange: Großeinsatz in Trudering-Riem

Ein 68-jähriger Radfahrer hat in Trudering-Riem eine Polizeistreife bedroht und damit einen größeren Einsatz ausgelöst. Laut der Polizei sollte der Mann Donnerstag, 3. September, gegen 17.30 Uhr im Bereich der Wasserburger Landstraße kontrolliert werden, flüchtete jedoch in seinen unmittelbar am Kontrollort liegenden Garten. Im weiteren Gespräch mit der Streife griff er zu einem am Gartentor liegenden Fleischerbeil und bedrohte die Einsatzkräfte damit. Diese zogen daraufhin ihre Dienstwaffen, hielten Abstand und forderten Unterstützung an.

Nachdem der 68-Jährige das Fleischerbeil abgelegt hatte, griff er zu einer vor Ort liegenden Eisenstange und drohte den Polizisten erneut mit Gewalt. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, ihn im Gespräch dazu zu bewegen, auch dieses Werkzeug abzulegen.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/mann-bedroht-polizeistreife-mit-beil-und-eisenstange-grosseinsatz-in-trudering-riem-94475018.html

Stahlkugeln auf Autos: 66-Jähriger soll jahrelang Schäden angerichtet haben

Ein 66-jähriger Mann soll seit November 2022 in Senden-Ay immer wieder geparkte Fahrzeuge und Gegenstände auf Privatgrundstücken mit Stahlkugeln beschädigt haben. Darüber berichtete das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in einer Pressemitteilung. Die Polizei Senden konnte den Tatverdächtigen nach umfangreichen Ermittlungen identifizieren. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei im mittleren fünfstelligen Bereich.

Betroffen waren laut Polizei die Uhlandstraße, die Egerländerstraße und die Lusthauser Straße. Dort wurden wiederholt auf der Straße abgestellte Autos und Gegenstände auf privaten Grundstücken beschossen. Nachdem sich derartige Vorfälle im Juni und Juli 2026 erneut häuften, erhärtete sich der Verdacht gegen den 66-jährigen deutschen Mann.

Am Mittwoch, 26. August, durchsuchten Einsatzkräfte der Polizeistation Senden, der Zentralen Einsatzdienste Kempten und Neu-Ulm sowie der Polizeiinspektion Neu-Ulm das Anwesen des Tatverdächtigen. Grundlage war ein Durchsuchungsbeschluss des zuständigen Ermittlungsrichters. Dabei stellte die Polizei nach eigenen Angaben eine Vielzahl an Beweismitteln sicher – darunter Steinschleudern, Luftdruckwaffen und eine geladene PTB-Waffe.

STAHLGEWITTER !

https://www.merkur.de/bayern/schwaben/stahlkugeln-auf-autos-66-jaehriger-soll-jahrelang-schaeden-angerichtet-haben-94461942.html

Hunderte Scheinimpfungen – Strafverfahren zieht sich hin

Fünf Jahre nach dem Skandal um mutmaßlich manipulierte Corona-Impfungen in einer schwäbischen Hausarztpraxis ist es immer noch völlig unklar, ob der Fall jemals strafrechtlich abgeschlossen werden kann. Der Beschuldigte, ein 76 Jahre alter Arzt, ist vor der deutschen Justiz nach Südamerika geflohen. Zwar konnten die Fahnder den Mediziner in Paraguay ausfindig machen, doch das Auslieferungsverfahren ist nach mehr als einem Jahr weiter nicht beendet.

Flucht nach Südamerika, Klassiker bei Rentnern.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-prozess-corona-impfung-li.3530207

65-Jährige fährt Fußgänger auf Feldweg an – und will Strafe nicht zahlen

Die 65-Jährige lenkte laut Anklageschrift Anfang des Jahres ihren Pkw auf den Mitterweg in Eisendorf bei Grafing und ignorierte das dort stehende Verkehrsschild: Durchfahrt verboten, landwirtschaftlicher Verkehr frei. „Ich bin da nur reingefahren, weil ich einen Anruf bekommen habe“, sagt die Angeklagte. Dann sei plötzlich ein Mann auf ihr Auto zugerannt und habe sie beleidigt. „Der Herr hat sich dann auf meine Motorhaube geworfen“, ergänzt sie wild gestikulierend. Der junge Mann sei „sehr aggressiv“ gewesen und habe sich an den Außenspiegeln und Scheibenwischern festgehalten. „Er hat mich nicht weiterfahren lassen“, sagt die Grafingerin. Verletzt habe sie ihn sicher nicht. Im Gegenteil: Er habe auf ihr Auto geschlagen und dagegengetreten. Den Stinkefinger habe er ihr auch gezeigt. „Ich fand das nicht in Ordnung.“

Ganz anders schildert der Fußgänger die Situation. Er habe der Autofahrerin zugerufen, dass sie auf dem Weg nicht fahren dürfe. „Dann hat sie das Fenster runtergelassen und geschrien, dass sie hier immer fährt“, sagt der Zeuge vor Gericht aus. „Sie war uneinsichtig.“ Als er zur Hauptstraße vorgehen wollte – und zwar mittig auf dem Feldweg –, sei das Fahrzeug auf ihn zugefahren.

„Das Auto ist nicht langsamer geworden“, sagt er. „Ich habe zuerst nicht gedacht, dass sie mich anfährt.“ Doch sein Ausweichmanöver kam zu spät. Der Pkw habe ihn am Bein erwischt, er sei auf dem Kotflügel gelandet. „Die ist einfach weitergefahren“, sagt der Angeklagte kopfschüttelnd.

Sie fährt also immer hier lang.

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-ort28746/65-jaehrige-faehrt-fussgaenger-auf-feldweg-an-und-will-strafe-nicht-zahlen-94437191.html

Fahrscheinkontrolle eskaliert: Mann belästigt Zugbegleiter – er war schon zuvor aufgefallen

Ein 67-jähriger Mann hat am Hauptbahnhof München einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn sexuell belästigt. Wie die Bundespolizei mitteilt, fiel der Mann am Sonntag, 9. August, gegen 14.40 Uhr zunächst in einer S-Bahn durch lautes Schreien auf, sodass sich Mitreisende von ihm belästigt fühlten. Mitarbeiter des Prüfdienstes der Deutschen Bahn wurden auf den Mann aufmerksam und kontrollierten seinen Fahrschein – einen gültigen konnte er nicht vorweisen. Als er daraufhin von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte, griff er einem der Bahnmitarbeiter, einem 21-Jährigen, unvermittelt in den Intimbereich.

Der betroffene Zugbegleiter musste seinen Dienst infolge des Vorfalls abbrechen.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/griff-in-den-intimbereich-am-muenchner-hauptbahnhof-mann-belaestigt-zugbegleiter-sexuell-in-ludwigsvorstadt-94436066.html

Rentner stellen Wohnungen für Prostitution zur Verfügung

Das Kommissariat 34 (zuständig u.a. für Schleusungs- und Prostitutionsdelikte) führt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen vier deutsche Staatsangehörige (drei Männer und eine Frau im Alter von 42 bis 72 Jahren) wegen des Verdachts diverser Schleusungs- und Menschenhandelsdelikte zum Nachteil zahlreicher Frauen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass sie Wohnungen an überwiegend asiatische Frauen vermieteten, damit diese dort der Prostitution nachgehen konnten, obwohl sie nicht im Besitz einer erforderlichen Aufenthaltserlaubnis waren. Die genutzten Wohnungen befinden sich darüber hinaus im Sperrbezirk der Landeshauptstadt München, innerhalb dessen die Prostitutionsausübung generell verboten ist. 

Einem der Tatverdächtigen liegt zudem zur Last, entsprechende Wohnungen in Passau vermittelt zu haben, wobei er die Frauen auch aktiv aus dem europäischen Ausland nach Deutschland gebracht haben soll. 

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wurden am 04.08.2026 in den Mittagsstunden an zehn Objekten in München (Prostitutionswohnungen und Wohnsitz eines Tatverdächtigen) sowie mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd an zwei Objekten im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (Wohnsitze von zwei Tatverdächtigen) Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts München vollzogen. Dabei waren insgesamt ca. 90 Polizeibeamte eingesetzt. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I hat das Amtsgericht München gegen den 72-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Gegen den 72-jährigen Tatverdächtigen und gegen die 64-jährige weibliche Tatverdächtige wurden zudem Vermögensarreste im hohen sechsstelligen Bereich vollzogen. 

In den zehn Prostitutionswohnungen wurden insgesamt zehn Frauen (6x vietnamesisch, 1x chinesisch, 2x deutsch, 1x tschechisch) und vier Freier angetroffen. Die asiatischen Frauen konnten allesamt keine gültigen Aufenthaltstitel vorweisen, weshalb sie wegen des Verdachts der verbotenen Prostitutionsausübung und des unerlaubten Aufenthalts angezeigt wurden.

Insgesamt konnten zahlreiche Kommunikationsgeräte, Fahrzeuge, sowie Bargeld in einem niedrigen fünfstelligen Bereich beschlagnahmt bzw. gepfändet werden. 

Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände, dauern an.

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/106891/index.html

Trotz Sturmwarnung: Bootsverleiher schickt Nichtschwimmerin auf den Walchensee

Trotz einer Starkwindwarnung vermietete ein 76-Jähriger am Walchensee ein Ruderboot an zwei unerfahrene Chinesinnen – eine davon Nichtschwimmerin. Wie Merkur-Reporter Rudi Stallein berichtet, musste sich der Mann nun wegen fahrlässiger Körperverletzung vor dem Amtsgericht Wolfratshausen verantworten.

https://www.tz.de/bayern/den-walchensee-gericht-urteilt-bootsverleiher-schickt-nichtschwimmerin-bei-sturm-auf-94426148.html