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Kategorie: Allgemein

Hunderte Scheinimpfungen – Strafverfahren zieht sich hin

Fünf Jahre nach dem Skandal um mutmaßlich manipulierte Corona-Impfungen in einer schwäbischen Hausarztpraxis ist es immer noch völlig unklar, ob der Fall jemals strafrechtlich abgeschlossen werden kann. Der Beschuldigte, ein 76 Jahre alter Arzt, ist vor der deutschen Justiz nach Südamerika geflohen. Zwar konnten die Fahnder den Mediziner in Paraguay ausfindig machen, doch das Auslieferungsverfahren ist nach mehr als einem Jahr weiter nicht beendet.

Flucht nach Südamerika, Klassiker bei Rentnern.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-prozess-corona-impfung-li.3530207

65-Jährige fährt Fußgänger auf Feldweg an – und will Strafe nicht zahlen

Die 65-Jährige lenkte laut Anklageschrift Anfang des Jahres ihren Pkw auf den Mitterweg in Eisendorf bei Grafing und ignorierte das dort stehende Verkehrsschild: Durchfahrt verboten, landwirtschaftlicher Verkehr frei. „Ich bin da nur reingefahren, weil ich einen Anruf bekommen habe“, sagt die Angeklagte. Dann sei plötzlich ein Mann auf ihr Auto zugerannt und habe sie beleidigt. „Der Herr hat sich dann auf meine Motorhaube geworfen“, ergänzt sie wild gestikulierend. Der junge Mann sei „sehr aggressiv“ gewesen und habe sich an den Außenspiegeln und Scheibenwischern festgehalten. „Er hat mich nicht weiterfahren lassen“, sagt die Grafingerin. Verletzt habe sie ihn sicher nicht. Im Gegenteil: Er habe auf ihr Auto geschlagen und dagegengetreten. Den Stinkefinger habe er ihr auch gezeigt. „Ich fand das nicht in Ordnung.“

Ganz anders schildert der Fußgänger die Situation. Er habe der Autofahrerin zugerufen, dass sie auf dem Weg nicht fahren dürfe. „Dann hat sie das Fenster runtergelassen und geschrien, dass sie hier immer fährt“, sagt der Zeuge vor Gericht aus. „Sie war uneinsichtig.“ Als er zur Hauptstraße vorgehen wollte – und zwar mittig auf dem Feldweg –, sei das Fahrzeug auf ihn zugefahren.

„Das Auto ist nicht langsamer geworden“, sagt er. „Ich habe zuerst nicht gedacht, dass sie mich anfährt.“ Doch sein Ausweichmanöver kam zu spät. Der Pkw habe ihn am Bein erwischt, er sei auf dem Kotflügel gelandet. „Die ist einfach weitergefahren“, sagt der Angeklagte kopfschüttelnd.

Sie fährt also immer hier lang.

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-ort28746/65-jaehrige-faehrt-fussgaenger-auf-feldweg-an-und-will-strafe-nicht-zahlen-94437191.html

Fahrscheinkontrolle eskaliert: Mann belästigt Zugbegleiter – er war schon zuvor aufgefallen

Ein 67-jähriger Mann hat am Hauptbahnhof München einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn sexuell belästigt. Wie die Bundespolizei mitteilt, fiel der Mann am Sonntag, 9. August, gegen 14.40 Uhr zunächst in einer S-Bahn durch lautes Schreien auf, sodass sich Mitreisende von ihm belästigt fühlten. Mitarbeiter des Prüfdienstes der Deutschen Bahn wurden auf den Mann aufmerksam und kontrollierten seinen Fahrschein – einen gültigen konnte er nicht vorweisen. Als er daraufhin von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte, griff er einem der Bahnmitarbeiter, einem 21-Jährigen, unvermittelt in den Intimbereich.

Der betroffene Zugbegleiter musste seinen Dienst infolge des Vorfalls abbrechen.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/griff-in-den-intimbereich-am-muenchner-hauptbahnhof-mann-belaestigt-zugbegleiter-sexuell-in-ludwigsvorstadt-94436066.html

Rentner stellen Wohnungen für Prostitution zur Verfügung

Das Kommissariat 34 (zuständig u.a. für Schleusungs- und Prostitutionsdelikte) führt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen vier deutsche Staatsangehörige (drei Männer und eine Frau im Alter von 42 bis 72 Jahren) wegen des Verdachts diverser Schleusungs- und Menschenhandelsdelikte zum Nachteil zahlreicher Frauen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass sie Wohnungen an überwiegend asiatische Frauen vermieteten, damit diese dort der Prostitution nachgehen konnten, obwohl sie nicht im Besitz einer erforderlichen Aufenthaltserlaubnis waren. Die genutzten Wohnungen befinden sich darüber hinaus im Sperrbezirk der Landeshauptstadt München, innerhalb dessen die Prostitutionsausübung generell verboten ist. 

Einem der Tatverdächtigen liegt zudem zur Last, entsprechende Wohnungen in Passau vermittelt zu haben, wobei er die Frauen auch aktiv aus dem europäischen Ausland nach Deutschland gebracht haben soll. 

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wurden am 04.08.2026 in den Mittagsstunden an zehn Objekten in München (Prostitutionswohnungen und Wohnsitz eines Tatverdächtigen) sowie mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd an zwei Objekten im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen (Wohnsitze von zwei Tatverdächtigen) Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts München vollzogen. Dabei waren insgesamt ca. 90 Polizeibeamte eingesetzt. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I hat das Amtsgericht München gegen den 72-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Gegen den 72-jährigen Tatverdächtigen und gegen die 64-jährige weibliche Tatverdächtige wurden zudem Vermögensarreste im hohen sechsstelligen Bereich vollzogen. 

In den zehn Prostitutionswohnungen wurden insgesamt zehn Frauen (6x vietnamesisch, 1x chinesisch, 2x deutsch, 1x tschechisch) und vier Freier angetroffen. Die asiatischen Frauen konnten allesamt keine gültigen Aufenthaltstitel vorweisen, weshalb sie wegen des Verdachts der verbotenen Prostitutionsausübung und des unerlaubten Aufenthalts angezeigt wurden.

Insgesamt konnten zahlreiche Kommunikationsgeräte, Fahrzeuge, sowie Bargeld in einem niedrigen fünfstelligen Bereich beschlagnahmt bzw. gepfändet werden. 

Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände, dauern an.

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/106891/index.html

Trotz Sturmwarnung: Bootsverleiher schickt Nichtschwimmerin auf den Walchensee

Trotz einer Starkwindwarnung vermietete ein 76-Jähriger am Walchensee ein Ruderboot an zwei unerfahrene Chinesinnen – eine davon Nichtschwimmerin. Wie Merkur-Reporter Rudi Stallein berichtet, musste sich der Mann nun wegen fahrlässiger Körperverletzung vor dem Amtsgericht Wolfratshausen verantworten.

https://www.tz.de/bayern/den-walchensee-gericht-urteilt-bootsverleiher-schickt-nichtschwimmerin-bei-sturm-auf-94426148.html

Schwimmend auf der Flucht: Polizei nimmt 70-Jährigen am Feringasee fest

Eine 28-jährige Deutsche aus dem Landkreis Oberallgäu und ein 70-jähriger Münchner gerieten beim Schwimmen in einen Streit. Der Mann beleidigte und bedrohte die Frau.

Die 28-Jährige schwamm daraufhin zum Ufer zurück, wo ihr Passanten zu Hilfe eilten. Der 70-Jährige bedrohte auch diese Helfer mit einem Stein aus dem See. Anwesende Personen verständigten den Polizeinotruf. Mehrere Streifen der Münchner Polizei rückten zur Einsatzstelle aus. Der Tatverdächtige bemerkte das Eintreffen der Beamten und schwamm zu Bojen in der Seemitte. Aufgrund seines Verhaltens konnte ein Wassernotfall nicht ausgeschlossen werden. Die Einsatzzentrale forderte die Wasserwacht Unterföhring mit einem Boot an. Eine Streifenbesatzung der Münchner Polizei bestieg das Boot und fuhr zu dem 70-Jährigen hinaus. Ein Wassernotfall lag nicht vor. Die Beamten dirigierten den Mann auf das Boot und nahmen ihn vorläufig fest. Am Fahrrad des Beschuldigten stellten die Einsatzkräfte eine Hiebwaffe fest. Die Polizei zeigte den 70-Jährigen wegen Bedrohung, Beleidigung sowie einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz an.

https://www.all-in.de/blaulicht/feringasee-polizei-stoppt-fluechtenden-70-jaehrigen-nach-bedrohung-114937077

1200 Senioren stürmen Taufkirchener Volksfest – eine Stunde Schlange

Über 80 Prozent aller Taufkirchener Bürger ab Jahrgang 1956 trafen sich am Dienstag auf eine Brotzeit zum Seniorennachmittag im Volksfest. Über 1200 der 1369 Personen waren gekommen, die die Gemeinde eingeladen hatte.

Der älteste Anwesende war Josef Stießberger mit 98 Jahren. Ein Jahr älter ist nur noch die Taufkirchenerin Christl Kuhlmann, die aber nicht mitfeierte. Das taten dafür einige 96-Jährige, darunter Korbinian Empl aus Emling oder Hermann Holzner aus Moosen.

https://www.meine-anzeigenzeitung.de/lokales/dorfen/1200-senioren-stuermen-taufkirchener-volksfest-eine-stunde-schlange-94399394.html

Absolut unverantwortlich über 1000 potentielle Gewalttäter/-innen in einem Bierzelt zu konzentrieren. Gott sei Dank ist nichts passiert!

Berliner (68) soll Dutzende Frauen vergewaltigt haben

Mit einem Mix aus Schlafmittel und Alkohol soll der Mann (68) Dutzende Frauen betäubt und die wehrlosen Opfer vergewaltigt haben. Den brutalen Missbrauch hielt der Vater von zwei erwachsenen Töchtern mit einer Kamera fest. Seit Anfang März sitzt der mutmaßliche Serientäter in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat jetzt in 22 Fällen Anklage erhoben, die 14 Frauen betreffen. Es soll aber noch viel mehr Opfer geben. Die Staatsanwaltschaft geht von insgesamt 58 aus, die Ermittlungen gehen deshalb weiter. Dem Berliner wird Vergewaltigung im besonders schweren Fall und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. „Gegen einen mittlerweile 68 Jahre alten Mann, der zahlreiche Frauen sediert, vergewaltigt und davon Videoaufnahmen gefertigt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Berlin nun Anklage erhoben“, bestätigt Staatsanwalt Michael Petzold.

Laut Anklage lernte Frank S. seine Opfer über Online-Dating-Plattformen kennen. Seit mehreren Jahren soll er Frauen aus Berlin und Brandenburg über Chat-Foren kontaktiert und in seine Wohnung in Berlin-Lichtenberg gelockt haben.

https://www.bild.de/regional/berlin/opfer-betaeubt-und-gefilmt-berliner-soll-dutzende-frauen-vergewaltigt-haben-6a55e78d86a2f0846eaafed4

Mann entblößt sich am Münchner Hauptbahnhof

Ein Mann hat sich am Münchner Hauptbahnhof exhibitionistisch verhalten. Wie die Bundespolizei mitteilt, manipulierte der 91-jährige wohnsitzlose Mann am Sonntagabend, 12. Juli, auf einer Sitzgruppe am Mittelbahnsteig der S-Bahn mehrfach an seinem entblößten Geschlechtsteil. Eine bislang unbekannte Frau beobachtete den Vorfall, war beim Eintreffen der Polizei jedoch nicht mehr vor Ort. Eine Videoauswertung bestätigte den Sachverhalt.

Der Mann war bereits zuvor wegen gleichartiger Delikte polizeilich aufgefallen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 / 515550-0 in Verbindung zu setzen.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/mann-entbloesst-sich-am-muenchner-hauptbahnhof-bundespolizei-sucht-zeugin-des-vorfalls-94394443.html