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Kategorie: International

79-Jähriger mit 1,5 Promille durchbricht Polizeisperre

In Sipbachzell (Bezirk Wels-Land) wurde das Fahrzeug aufgrund seiner auffälligen Fahrweise von einer Polizeistreife entdeckt. Anstatt anzuhalten, versuchte der Fahrer, sich der Kontrolle zu entziehen. Um den flüchtenden Wagen zu stoppen, wurde von der Polizei eine Straßensperre eingerichtet. Der alkoholisiert Autofahrer setzte seine riskante Flucht jedoch fort, indem er die Sperre durchfuhr. Eine Polizistin konnte sich in letzter Sekunde nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Die gefährliche Situation endete, als die Polizei den Fahrer schließlich stoppen konnte.

Nach seiner Festnahme führten die Beamten einen Alkoholtest bei dem 79-Jährigen durch. Der Test ergab einen Wert von 1,5 Promille.

https://ooe.orf.at/stories/3349890

Wie bereits schon häufiger Festgestellt, Absperrungen kommen bei Rentnern, deren Lebenszeit verknappt ist, nicht so gut an.

Französischer Rentner (76) schießt von Gemeinde eingesetzte Drohne ab

Ein misstrauischer Rentner hat in Südfrankreich eine über sein Grundstück fliegende Drohne kurzerhand abgeschossen, weil er befürchtete, von Einbrechern ausspioniert zu werden. Tatsächlich aber hatte die Gemeindeverwaltung die Drohne eingesetzt, um den Zustand der Dächer der Gebäude der Gemeinde zu überprüfen, berichtet der Sender BFMTV .

Mit einem einzigen Gewehrschuss holte der 76-jährige Nachbar demnach die Drohne aus der Luft.

Sapperlot !

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/frankreich-rentner-schiesst-von-gemeinde-eingesetzte-drohne-ab-a-24d14567-43fd-42fa-8ca9-9d7a3d171c7c

Rentner (87) fährt in Schülerlagergruppe – eine Person tot

In Sedrun (Grubünden) hat sich am Freitagvormittag ein schwerer Unfall ereignet. Ein 87-jähriger Autofahrer hatte Gas- und Bremspedal verwechselt und ist in eine Schülerlagergruppe mit Begleitpersonen gefahren. Eine 47-jährige Frau starb, zwei Jugendliche wurden schwer verletzt.

Erste Erkenntnisse zeigen, dass der 87-jährige Autofahrer aus Versehen das Gas- statt das Bremspedal betätigte.

Das Auto beschleunigte und erfasste vier Personen. Es handelte sich um Mitglieder einer Schülerlagergruppe mit Begleitpersonen. Eine 47-jährige Frau wurde so schwer verletzt, dass sie noch vor Ort starb. Laut Blick soll es sich um die Lagerleiterin handeln. Zwei mittelschwer bis schwer verletzte 13-jährige Mädchen wurden ins Spital geflogen.

Ein Bub wurde zudem leicht verletzt. Die weiteren Mitglieder der Gruppe wurden durch ein Care Team betreut.

https://www.watson.ch/schweiz/polizeirapport/427020461-sedrun-auto-faehrt-in-schuelergruppe-und-toetet-eine-person

Pensionist (81) hat Waffen und Hunderte Kilo Munition in Haus gehortet

Strasshof, Niederösterreich. Am Montagabend gegen 19.15 Uhr ging bei der Polizei eine alarmierende Meldung ein. Ein 81-Jähriger, auf den laut Waffenregister 70 Waffen registriert sind, hatte seine Ehefrau bedroht. Die Frau war offenbar so in Angst, dass sie sich in einem Raum im gemeinsamen Haus verbarrikadierte.

Die Polizei rückte an und konnte die Situation unter Kontrolle bringen. Doch als die Beamten das Haus näher in Augenschein nahmen, sollten sie einen höchst bedenklichen Fund machen. Denn sowohl im Obergeschoß als auch im Keller des Gebäudes stießen sie auf eine Vielzahl an frei herumliegenden Schusswaffen. Aus diesem Grund wurde der Staatsschutz eingeschaltet und zusätzlich weitere Spezialeinheiten hinzugezogen – es folgte am Dienstag und Mittwoch eine Hausdurchsuchung.

„Dabei wurde eine große Anzahl von Waffen, 550 kg Munition, Kriegsmaterial und diverses Waffenzubehör sichergestellt“, teilte Chefinspektor Johann Baumschlager am Freitag mit. „Die Überprüfung der etwa 100 illegal besessenen Waffen durch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung Niederösterreich dauert an.“

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https://www.krone.at/4068221

Alkolenker (71) fährt 500 Meter auf Gleisen in St. Veit

ST. VEIT. Am 4. März dieses Jahres gegen 17.50 Uhr soll ein 71-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Veit an der Glan seinen Pkw im Bezirk St. Veit an der Glan auf der L83 Krappfelder Landesstraße gelenkt haben. „Aus derzeit unbekannter Ursache kam er dort von der Fahrbahn ab, touchierte einen Straßenleitpflock und bewegte sein Fahrzeug zirka 500 Meter auf den dortigen Bahngleisen bis zum nächsten Bahnübergang“, so die Polizei.

Aufgrund der dortigen Kante habe der 71-Jährige seinen Pkw anhalten müssen. „Nur durch die Notbremsung eines Güterzuges konnte ein Zusammenstoß verhindert werden“, berichtet die Polizei. Ein vor Ort durchgeführter Alkovortest soll eine leichte Alkoholisierung ergeben haben. Der Führerschein wurde, so die Polizei, „vorläufig abgenommen aufgrund eines Ermüdungszustandes“.

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https://www.meinbezirk.at/st-veit/c-lokales/alkolenker-71-faehrt-500-meter-auf-gleisen-in-st-veit_a8492837

80-Jährige tötet vierköpfige Familie mit ihrem SUV, Freispruch

Eine Frau, die laut Staatsanwaltschaft eine vierköpfige Familie getötet hat, als sie mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Wohnstraße in San Francisco fuhr, wird wahrscheinlich keine Gefängnisstrafe oder gemeinnützige Arbeit verbüßen müssen, nachdem sie sich in vier Fällen des fahrlässigen Totschlags im Straßenverkehr nicht schuldig bekannt hat.

Die 80-jährige Mary Fong Lau änderte am Freitagnachmittag ihr Plädoyer von „nicht schuldig“ zu „kein Einspruch“ und ein Richter am Obersten Gerichtshof von San Francisco deutete an, dass er wahrscheinlich keine Gefängnisstrafe verhängen werde. Die Staatsanwaltschaft sagte, sie sei im März 2024 in eine Bushaltestelle in West Portal gerast und habe dabei eine Mutter, einen Vater und ihre beiden kleinen Kinder getötet, die auf den Bus zum Zoo von San Francisco warteten. Ein „no contest“-Plädoyer bedeutet, dass ein Angeklagter zwar keine Schuld eingesteht, aber auf sein Recht auf eine Verhandlung verzichtet und dem Gericht erlaubt, ihn für die Zwecke der Strafzumessung so zu behandeln, als wäre er schuldig.

Diego Cardoso de Oliveira, 40, und sein einjähriger Sohn Joaquim Ramos Pinto de Oliveira wurden sofort getötet, als Laus Mercedes-Geländewagen mit einer Geschwindigkeit von laut Ermittlern über 70 mph in die Bushaltestelle vor der West Portal Branch Library prallte. Matilde Moncada Ramos Pinto, 38, und der drei Monate alte Cauê Ramos Pinto de Oliveira wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starben wenige Tage später.

Aus dem Englischen: https://www.sfchronicle.com/crime/article/sf-west-portal-crash-driver-jail-time-no-contest-21352361.php

3 Tote, 6 Verletzte: 92-jährige fährt in Bäckerei

LOS ANGELES (AP) – Drei Menschen wurden getötet und sechs weitere verletzt, nachdem eine 92-jährige Autofahrerin mit einem Radfahrer kollidierte, die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und am Donnerstag in Westwood, einem Stadtteil von Los Angeles, in einen Lebensmittelladen raste, wie die Behörden mitteilten.

Die Frau, die einen Toyota Prius fuhr, traf kurz nach Mittag den Radfahrer und fuhr dann noch einen Block weiter, bevor sie in die Bäckereiabteilung eines 99 Ranch Market schleuderte und zum Stehen kam, wobei mehrere Menschen unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurden, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten.

Zwei Männer im Alter von 30 und 55 Jahren sowie eine 42-jährige Frau, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls alle in der Bäckerei befanden, starben laut einem Bericht der Feuerwehr von Los Angeles noch am Unfallort. Zwei Männer im Alter von 35 Jahren wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, zwei weitere Männer im Alter von 38 und 37 Jahren befanden sich laut Angaben der Feuerwehr in stabilem Zustand.

Aus dem Englischen: https://apnews.com/article/los-angeles-california-car-into-store-de8bbfe6c9d413839255d7537ca5a3b5

Kompletter Rentnerbus auf Koka: Streit zwischen Schweizer Pfarrerin und Rentner in Chile eskaliert

Es gibt wohl wenige Reisegruppen, die auf den ersten Blick biederer und harmloser daherkommen als jene helvetischen Touristen, die im November 2023 durch das Hochland von Chile tingeln. Die Teilnehmer der Gruppe sind vorwiegend Rentnerinnen und Rentner aus dem Zürcher Oberland. Organisiert hat die Reise eine Kirchgemeinde. Als Reiseleiterin fungiert eine Pfarrerin.

Was die Staatsanwaltschaft der Pfarrerin vorwirft, liest sich allerdings weniger milde: Der Streit eskaliert, weil der Ehefrau des Rentners schlecht geworden ist. Die Pfarrerin, mit der Frau befreundet, will sich um diese kümmern. Vom Mittelgang aus streckt die Pfarrerin ihren Arm zur Freundin aus, am Gesicht des sitzenden Rentners vorbei. Dieser stört sich daran derart, dass er die Pfarrerin am Arm ergreift.

Als Reaktion darauf schildert die Anklageschrift eine Art Hebelgriff, den die Pfarrerin offenbar im Repertoire hat. Sie habe den Daumen des Rentners gepackt und ihn gewaltsam auf dessen Oberschenkel gedrückt. Derart fest, dass der Rentner verletzt worden sei. Der Daumen habe später in der Schweiz operiert werden müssen. Die Pfarrerin habe die Verletzungen in Kauf genommen, schreibt der Staatsanwalt, der zum Prozess erst gar nicht erscheint.

Die Pfarrerin bestreitet vor Gericht allerdings, den Finger des Rentners gepackt zu haben. Der Rentner habe ihre Hand die längste Zeit nach unten gedrückt, sie habe laut geschrien. Erst dann sei ein zweiter Reiseleiter eingeschritten.

Der Rentner, der als Privatkläger ohne Anwalt vor Gericht erscheint, trägt noch immer einen Verband am rechten Daumen. Der ehemalige Elektroingenieur hat durchaus Erfahrung mit der Justiz. Einmal prozessierte er bis vor Bundesgericht gegen das geplante Fernwärmenetz seiner Gemeinde und verlor.

Von der Pfarrerin verlangt er 5328 Franken Schadenersatz. So viel habe die Krankenkasse für die medizinischen Eingriffe an seinem Daumen bezahlen müssen. Dazu fordert er 20.000 Franken Genugtuung. Und vor allem hält er nochmals eine andere Version des Geschehens bereit. Schuld seien nämlich die Kokablätter gewesen, die die Pfarrerin grosszügig an die Schweizer Senioren verteilt hatte, um damit die Höhenkrankheit in den Griff zu bekommen.

Die Ehefrau stützte in der Einvernahme die Version ihres Mannes. Die Pfarrerin habe mit Kokablättern herumgefuchtelt. Eine Aussage, der die Pfarrerin widerspricht.

Der Rentner wiederum wittert überall Gegner. Auf der Kirchgemeinde habe man ihn ausgelacht. Einen unentgeltlichen Rechtsbeistand für den Prozess habe er auch nicht bekommen. Und vor allem sei die Schweizer Justiz wegen der Kokablätter untätig geblieben.

Die Ermittlungen wegen der Betäubungsmittel sind laut dem Richter eingestellt worden, da der Kokakonsum in dem Mass in Chile erlaubt sei. Für den Rentner gibt es weder Schadenersatz noch Genugtuung.

Vielen Dank an unsere Kontaktperson in der Schweiz für diesen Hinweis!

https://www.nzz.ch/zuerich/im-reisebus-in-chile-zanken-eine-pfarrerin-und-ein-schweizer-rentner-am-ende-ist-ein-daumen-laediert-und-jemand-muss-vor-gericht-ld.1919548

65-jährige fährt gegen Zugkomposition

Eine 65-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto rückwärts über die Gleise in Richtung Hauptstrasse, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Gleichzeitig fuhr eine Zugkomposition der Appenzeller Bahnen mit Ziel St. Gallen um eine Kurve. Obwohl der Zugführer eine Notbremsung einleitete, kam es zur Kollision.

Der Zug schob das Auto in einen Metallmasten. „Eingeklemmt zwischen Zug und Metallmasten blieb der Personenwagen auf einem Betonmäuerchen stehen“, hiess es in der Mitteilung weiter.

Der Lokführer konnte den Zug zurück in den Bahnhof Speicher fahren. Für die Bergung des Autos musste ein Kran aufgeboten werden.

Zugkomposition. So schön die Schweiz!

https://www.nau.ch/news/schweiz/zug-kollidiert-in-speicher-ar-mit-einem-auto-67084558

Nachtrag: Hier die Örtlichkeit. Rückwärts dort herausfahren ist nicht so sinnvoll, egal ob Zugkomposition oder nicht.