"Enter" drücken, um zum Inhalt weiterzugehen

Kategorie: International

80-Jährige tötet vierköpfige Familie mit ihrem SUV, Freispruch

Eine Frau, die laut Staatsanwaltschaft eine vierköpfige Familie getötet hat, als sie mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Wohnstraße in San Francisco fuhr, wird wahrscheinlich keine Gefängnisstrafe oder gemeinnützige Arbeit verbüßen müssen, nachdem sie sich in vier Fällen des fahrlässigen Totschlags im Straßenverkehr nicht schuldig bekannt hat.

Die 80-jährige Mary Fong Lau änderte am Freitagnachmittag ihr Plädoyer von „nicht schuldig“ zu „kein Einspruch“ und ein Richter am Obersten Gerichtshof von San Francisco deutete an, dass er wahrscheinlich keine Gefängnisstrafe verhängen werde. Die Staatsanwaltschaft sagte, sie sei im März 2024 in eine Bushaltestelle in West Portal gerast und habe dabei eine Mutter, einen Vater und ihre beiden kleinen Kinder getötet, die auf den Bus zum Zoo von San Francisco warteten. Ein „no contest“-Plädoyer bedeutet, dass ein Angeklagter zwar keine Schuld eingesteht, aber auf sein Recht auf eine Verhandlung verzichtet und dem Gericht erlaubt, ihn für die Zwecke der Strafzumessung so zu behandeln, als wäre er schuldig.

Diego Cardoso de Oliveira, 40, und sein einjähriger Sohn Joaquim Ramos Pinto de Oliveira wurden sofort getötet, als Laus Mercedes-Geländewagen mit einer Geschwindigkeit von laut Ermittlern über 70 mph in die Bushaltestelle vor der West Portal Branch Library prallte. Matilde Moncada Ramos Pinto, 38, und der drei Monate alte Cauê Ramos Pinto de Oliveira wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starben wenige Tage später.

Aus dem Englischen: https://www.sfchronicle.com/crime/article/sf-west-portal-crash-driver-jail-time-no-contest-21352361.php

3 Tote, 6 Verletzte: 92-jährige fährt in Bäckerei

LOS ANGELES (AP) – Drei Menschen wurden getötet und sechs weitere verletzt, nachdem eine 92-jährige Autofahrerin mit einem Radfahrer kollidierte, die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und am Donnerstag in Westwood, einem Stadtteil von Los Angeles, in einen Lebensmittelladen raste, wie die Behörden mitteilten.

Die Frau, die einen Toyota Prius fuhr, traf kurz nach Mittag den Radfahrer und fuhr dann noch einen Block weiter, bevor sie in die Bäckereiabteilung eines 99 Ranch Market schleuderte und zum Stehen kam, wobei mehrere Menschen unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurden, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten.

Zwei Männer im Alter von 30 und 55 Jahren sowie eine 42-jährige Frau, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls alle in der Bäckerei befanden, starben laut einem Bericht der Feuerwehr von Los Angeles noch am Unfallort. Zwei Männer im Alter von 35 Jahren wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, zwei weitere Männer im Alter von 38 und 37 Jahren befanden sich laut Angaben der Feuerwehr in stabilem Zustand.

Aus dem Englischen: https://apnews.com/article/los-angeles-california-car-into-store-de8bbfe6c9d413839255d7537ca5a3b5

Kompletter Rentnerbus auf Koka: Streit zwischen Schweizer Pfarrerin und Rentner in Chile eskaliert

Es gibt wohl wenige Reisegruppen, die auf den ersten Blick biederer und harmloser daherkommen als jene helvetischen Touristen, die im November 2023 durch das Hochland von Chile tingeln. Die Teilnehmer der Gruppe sind vorwiegend Rentnerinnen und Rentner aus dem Zürcher Oberland. Organisiert hat die Reise eine Kirchgemeinde. Als Reiseleiterin fungiert eine Pfarrerin.

Was die Staatsanwaltschaft der Pfarrerin vorwirft, liest sich allerdings weniger milde: Der Streit eskaliert, weil der Ehefrau des Rentners schlecht geworden ist. Die Pfarrerin, mit der Frau befreundet, will sich um diese kümmern. Vom Mittelgang aus streckt die Pfarrerin ihren Arm zur Freundin aus, am Gesicht des sitzenden Rentners vorbei. Dieser stört sich daran derart, dass er die Pfarrerin am Arm ergreift.

Als Reaktion darauf schildert die Anklageschrift eine Art Hebelgriff, den die Pfarrerin offenbar im Repertoire hat. Sie habe den Daumen des Rentners gepackt und ihn gewaltsam auf dessen Oberschenkel gedrückt. Derart fest, dass der Rentner verletzt worden sei. Der Daumen habe später in der Schweiz operiert werden müssen. Die Pfarrerin habe die Verletzungen in Kauf genommen, schreibt der Staatsanwalt, der zum Prozess erst gar nicht erscheint.

Die Pfarrerin bestreitet vor Gericht allerdings, den Finger des Rentners gepackt zu haben. Der Rentner habe ihre Hand die längste Zeit nach unten gedrückt, sie habe laut geschrien. Erst dann sei ein zweiter Reiseleiter eingeschritten.

Der Rentner, der als Privatkläger ohne Anwalt vor Gericht erscheint, trägt noch immer einen Verband am rechten Daumen. Der ehemalige Elektroingenieur hat durchaus Erfahrung mit der Justiz. Einmal prozessierte er bis vor Bundesgericht gegen das geplante Fernwärmenetz seiner Gemeinde und verlor.

Von der Pfarrerin verlangt er 5328 Franken Schadenersatz. So viel habe die Krankenkasse für die medizinischen Eingriffe an seinem Daumen bezahlen müssen. Dazu fordert er 20.000 Franken Genugtuung. Und vor allem hält er nochmals eine andere Version des Geschehens bereit. Schuld seien nämlich die Kokablätter gewesen, die die Pfarrerin grosszügig an die Schweizer Senioren verteilt hatte, um damit die Höhenkrankheit in den Griff zu bekommen.

Die Ehefrau stützte in der Einvernahme die Version ihres Mannes. Die Pfarrerin habe mit Kokablättern herumgefuchtelt. Eine Aussage, der die Pfarrerin widerspricht.

Der Rentner wiederum wittert überall Gegner. Auf der Kirchgemeinde habe man ihn ausgelacht. Einen unentgeltlichen Rechtsbeistand für den Prozess habe er auch nicht bekommen. Und vor allem sei die Schweizer Justiz wegen der Kokablätter untätig geblieben.

Die Ermittlungen wegen der Betäubungsmittel sind laut dem Richter eingestellt worden, da der Kokakonsum in dem Mass in Chile erlaubt sei. Für den Rentner gibt es weder Schadenersatz noch Genugtuung.

Vielen Dank an unsere Kontaktperson in der Schweiz für diesen Hinweis!

https://www.nzz.ch/zuerich/im-reisebus-in-chile-zanken-eine-pfarrerin-und-ein-schweizer-rentner-am-ende-ist-ein-daumen-laediert-und-jemand-muss-vor-gericht-ld.1919548

65-jährige fährt gegen Zugkomposition

Eine 65-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto rückwärts über die Gleise in Richtung Hauptstrasse, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Gleichzeitig fuhr eine Zugkomposition der Appenzeller Bahnen mit Ziel St. Gallen um eine Kurve. Obwohl der Zugführer eine Notbremsung einleitete, kam es zur Kollision.

Der Zug schob das Auto in einen Metallmasten. „Eingeklemmt zwischen Zug und Metallmasten blieb der Personenwagen auf einem Betonmäuerchen stehen“, hiess es in der Mitteilung weiter.

Der Lokführer konnte den Zug zurück in den Bahnhof Speicher fahren. Für die Bergung des Autos musste ein Kran aufgeboten werden.

Zugkomposition. So schön die Schweiz!

https://www.nau.ch/news/schweiz/zug-kollidiert-in-speicher-ar-mit-einem-auto-67084558

Nachtrag: Hier die Örtlichkeit. Rückwärts dort herausfahren ist nicht so sinnvoll, egal ob Zugkomposition oder nicht.

83-jähriger Mann aus Ohio wegen Mordes an Uber-Fahrerin verurteilt

Ein 83-jähriger Mann aus Ohio muss sich am Dienstag seiner Verurteilung stellen, nachdem er wegen Mordes an einer Uber-Fahrerin verurteilt wurde, von der er fälschlicherweise annahm, dass sie ihn ausrauben wolle.
William J. Brock erschoss die Fahrerin, nachdem er fälschlicherweise angenommen hatte, dass sie an einem Betrugsplan beteiligt sei, bei dem beide durch betrügerische Telefonanrufe dazu gebracht wurden, 12.000 Dollar als angebliche Kaution für einen Verwandten zu zahlen, so die Behörden.
Die 61-jährige Fahrerin Lo-Letha Toland-Hall wurde Opfer desselben Betrügers und fuhr laut Ermittlern zu Brocks Haus zwischen Dayton und Columbus, um ein Paket zur Auslieferung abzuholen.
Brock schoss sechsmal auf Toland-Hall aus dem Vorort Dublin von Columbus, als sie im März 2024 bei seinem Haus erschien, teilten die Behörden mit.
Der Fall Toland-Hall war einer von mehreren Fällen, in denen schwarze Amerikaner bei alltäglichen Verrichtungen erschossen wurden. Brock – aus South Charleston, Ohio – ist weiß.
Er wurde am Mittwoch wegen Mordes, schwerer Körperverletzung und Entführung verurteilt. Bei seiner Strafzumessungsverhandlung wird er wahrscheinlich den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.

Rentner bedroht Frau mit Waffe

Aus den Englischen: https://www.theguardian.com/us-news/2026/jan/18/ohio-man-convicted-killing-uber-driver

Wir hatten April 2024 berichtet.

Alkoholisierte 74-Jährige fährt Polizisten an

Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Sonntag in Döbling bei einer Verkehrskontrolle zwei alkoholisierte Senioren erwischt. Eine 74-Jährige fuhr einen Polizisten an, wenig später versuchte ihr 80-jähriger Mann, ebenfalls betrunken, das Auto in Betrieb zu nehmen.

„Ihr wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt“, so der Sprecher. Eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr wurde erstattet. Der augenscheinlich ebenfalls alkoholisierte 80-jährige Beifahrer der Frau hatte sich nach der Amtshandlung in den Pkw gesetzt, um ihn umzuparken. Die Beamten schritten erneut ein und nahmen ihm Führerschein und Autoschlüssel„Ihr wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt“, so der Sprecher. Eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr wurde erstattet. Der augenscheinlich ebenfalls alkoholisierte 80-jährige Beifahrer der Frau hatte sich nach der Amtshandlung in den Pkw gesetzt, um ihn umzuparken. Die Beamten schritten erneut ein und nahmen ihm Führerschein und Autoschlüssel ab. Die Untersuchung auf Alkohol verweigerte der Senior.

Immer im Recht, alles umfahren, No-Future-Attitüde, nach mir die Sintflut: Rentnergewalt.

https://wien.orf.at/stories/3338263

80-jähriger brettert über Verkehrsinsel und schleudert Verkehrspfosten auf 12-jährige

Rümlang (Kanton Zürich): Um den Mittag fuhr ein 80-jähriger Autofahrer auf der Glatttalstrasse Richtung Seebach. Dabei fiel er aufgrund seines unkontrollierten Fahrstils mehren Personen auf. Gemäss Auskunftspersonen mussten mehrere Fussgänger und Autofahrer ausweichen, um einen Zusammenprall zu verhindern.

Vor dem Kreisel Glatttalstrasse/Katzenrütistrasse überfuhr der Mann eine Verkehrsinsel, fuhr einen Inselschutzpfosten und einen Kandelaber um. Anschliessend prallte er in die Kreisel-Mittelinsel und mit einem korrekt entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei zog sich der Autofahrer leichte Verletzungen zu. Die 40-jährige Lenkerin des anderen Autos blieb unverletzt.

Der umgefahrene Inselschutzpfosten flog aufgrund des Zusammenpralls über den Kreisel und verletzte auf der anderen Seite ein 12-jähriges Mädchen, dass sich auf dem Nachhauseweg von der Schule befand. Das Mädchen und der Autofahrer wurden leicht verletzt in Spitäler gefahren.

Image

https://polizei.news/2026/01/09/ruemlang-zh-80-jaehriger-baut-unfall-12-jaehriges-maedchen-von-pfosten-getroffen/

Rentner (80) überfährt absichtlich mehrmals Bruder (72) mit dem Traktor

Ein 80-jähriger Landwirt ist am Montag in Graz wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 18.700 Euro Schmerzengeld zahlen. Der Mann hatte seinen Bruder auf dessen Moped mehrmals mit dem Traktor angefahren.

Laut Schilderung der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte im November des Vorjahres mit seinem Traktor gezielt auf das Moped seines Bruders zugefahren sein. Nach einer ersten Kollision soll er erneut auf das bereits am Boden liegende Moped zugesteuert haben.

Das Opfer konnte sich den Ermittlungen zufolge nur durch eine Flucht in ein Bachbett retten. Der Mann erlitt dabei schwere Verletzungen, darunter mehrere Knochen-, Rippen- und Wirbelbrüche. Insgesamt verbrachte er 70 Tage im Krankenhaus, mehrere davon auf der Intensivstation.

Der Beschuldigte blieb so wie auch schon beim Prozessauftakt im September 2025 dabei, dass er nicht schuldig sei. Sein Bruder sei ihm bewusst in den Traktor gefahren, um ihm Schwierigkeiten zu bereiten. Rund elf Monaten saß der 80-Jährige in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft liegen die beiden Brüder schon seit Jahren im Streit. Die beiden Männer sind Nachbarn, sie nutzen dieselben Zufahrtsstraßen, um zu ihren Häusern bzw. Höfen in Graz-Umgebung zu kommen.

Mord und Totschlag auf dem Land!

https://steiermark.orf.at/stories/3337291

91-Jähriger fährt Arbeiter auf Rasenmäher um und behauptet es sei eine Mülltonne gewesen, Fahrerflucht

Ein schockierendes Video zeigt, wie ein SUV in einen Rasenmäher rast, den Fahrer davon schleudert und anschließend einfach weiterfährt. Die Polizei teilt nun mit, dass der Mann am Steuer 91 Jahre alt ist.

Die Suche nach dem Fahrer dauerte Wochen, nachdem der Unfall den Landschaftsgärtner verletzt zurückgelassen hatte.

„Vielleicht dachten Sie, es sei eine Mülltonne gewesen, aber es war tatsächlich jemand auf einem Rasenmäher?“, fragte ein Ermittler während der Befragung.
„Oh nein. Unmöglich“, sagte der 91-jährige Einwohner von Brick Township, John Snyder.

Die Sicherheitskamera eines Nachbarn zeichnete den Zusammenstoß am 8. Dezember auf der Ocean Road auf.

Die Polizei teilte News 12 mit, dass eine Kombination aus Faktoren – das Video selbst, Hinweise aus der Bevölkerung und klassische Ermittlungsarbeit – sie schließlich zu dem Mann führten, den sie für den Fahrer halten, in seinem Haus in Brick.

„Es war eine große, beigefarbene Mülltonne, mehr nicht. Die wurde umgestoßen. Und zwei Metallteile kamen heraus, die nicht besonders groß waren. Ich habe mich überall umgesehen … niemand war da“, sagte Snyder während der Befragung.

Der 91-Jährige sieht sich nun mit mehreren Anklagen konfrontiert, darunter Fahrerflucht mit Verletzten. Das Opfer ist inzwischen an seinen Arbeitsplatz bei der Gartenbaufirma zurückgekehrt.

Aus dem Englischen: https://newjersey.news12.com/wall-police-91-year-old-brick-man-idd-as-driver-in-ocean-road-december-hit-and-run