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Drei Fälle von sexuellem Missbrauch an Pferden – ein Täter flüchtig

Und da, auf der Kamera in den Stallungen der Ponys am nördlichen Rand des Hofes, erkennt sie jemanden: „Da stand plötzlich ein älterer Mann. Er war zuerst mit dem Rücken zur Kamera“, erinnert sich die Bäuerin. Noch während sie nach ihrem Mann schreit, wählt Noack den Polizeinotruf.

Einer der Tatverdächtigen ist laut Polizei ein 89-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Ebersberg. Er soll am Montag gegen 14.30 Uhr ein Pferd auf einem Hof im Vaterstettener Norden „unsittlich berührt haben“, formulieren es die Ermittler zurückhaltend. Wie massiv die sexuelle Einwirkung auf die Tiere in den jeweiligen Fällen war, dazu werde man sich nicht äußern, so Poings Vize-Polizeichef Martin Wegmeier. Zoophile Handlungen sind ihm zufolge nicht mehr per se ein Straftatbestand, fallen aber unter den Tatvorwurf der Tierquälerei nach dem Tierschutzgesetz, nach dem die Beamten nun ermitteln – ergänzt durch den Vorwurf des Hausfriedensbruchs.

https://www.tz.de/muenchen/region/machte-sich-an-pony-zu-schaffen-drei-faelle-von-sexuellem-missbrauch-an-pferden-einer-auf-der-flucht-94366806.html