Den Angaben eines Sprechers des Polizeipräsidiums Oberfranken zufolge begann der Einsatz gegen 10 Uhr. Die Ehefrau des Mannes hatte sich demnach zuvor per Notruf bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass der Mann eine Schusswaffe bei sich tragen würde. Das Haus ist das Wohnhaus des Paares. Bei dem Verdächtigen handelte es sich um einen 67-Jährigen.
Die Hauptstraße der kleinen Ortschaft wurde für den Einsatz gesperrt. Spezialkräfte aus Mittelfranken hätten den Kontakt mit dem Mann aufgenommen. Mit Erfolg: Nach etwa fünf Stunden kam er unbewaffnet und unverletzt aus dem Haus. Da sich aber Hinweise auf eine psychische Erkrankung ergaben, wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht, wie der Sprecher weiter erklärte. Im Anschluss durchsuchten Polizisten das Haus. Dort fanden sie eine Luftpistole und eine Schreckschusswaffe. Beide sind frei erwerblich und benötigen keine Erlaubnis.
