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Kategorie: Mord und Totschlag

Rentner (80) überfährt absichtlich mehrmals Bruder (72) mit dem Traktor

Ein 80-jähriger Landwirt ist am Montag in Graz wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 18.700 Euro Schmerzengeld zahlen. Der Mann hatte seinen Bruder auf dessen Moped mehrmals mit dem Traktor angefahren.

Laut Schilderung der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte im November des Vorjahres mit seinem Traktor gezielt auf das Moped seines Bruders zugefahren sein. Nach einer ersten Kollision soll er erneut auf das bereits am Boden liegende Moped zugesteuert haben.

Das Opfer konnte sich den Ermittlungen zufolge nur durch eine Flucht in ein Bachbett retten. Der Mann erlitt dabei schwere Verletzungen, darunter mehrere Knochen-, Rippen- und Wirbelbrüche. Insgesamt verbrachte er 70 Tage im Krankenhaus, mehrere davon auf der Intensivstation.

Der Beschuldigte blieb so wie auch schon beim Prozessauftakt im September 2025 dabei, dass er nicht schuldig sei. Sein Bruder sei ihm bewusst in den Traktor gefahren, um ihm Schwierigkeiten zu bereiten. Rund elf Monaten saß der 80-Jährige in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft liegen die beiden Brüder schon seit Jahren im Streit. Die beiden Männer sind Nachbarn, sie nutzen dieselben Zufahrtsstraßen, um zu ihren Häusern bzw. Höfen in Graz-Umgebung zu kommen.

Mord und Totschlag auf dem Land!

https://steiermark.orf.at/stories/3337291

Jäger (77) schießt auf Spaziergängerin

Ein Jäger hat von seinem Hochsitz in Niedersachsen auf eine Spaziergängerin geschossen. Der 77-Jährige habe die 58 Jahre alte Frau offenbar aus bisher ungeklärten Gründen mit einem Tier verwechselt, teilte die Polizei mit.

Der Schuss traf die Frau demnach am Mittwochabend am Oberschenkel. Sie sei bei dem Vorfall in Beckeln südlich von Delmenhorst schwer verletzt worden.

Die Frau wurde zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Sie war den Angaben zufolge mit ihrer Familie an einem Waldrand im Schnee spazieren. Die übrigen Familienmitglieder seien unverletzt geblieben.

Gewalt von Senioren im Wald ist Rentnergewald.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/beckeln-jaeger-schiesst-auf-spaziergaengerin-in-niedersachsen-a-93b5f892-b015-435e-8ff4-36f6421782ed

Silvesterabend: 67-Jähriger schießt auf Frau

In Ruhstorf an der Rott im Landkreis Passau erlitt eine 59-jährige Frau durch drei Schüsse schwere Verletzungen. Laut Polizeiangaben befindet sie sich im Krankenhaus, jedoch besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Ein Familienmitglied alarmierte die Polizei, nachdem die Frau vor einem Haus angeschossen worden war. Der 67-jährige ehemalige Lebensgefährte der Frau wird verdächtigt und noch am Abend festgenommen. Die verletzte Frau selbst habe den Hinweis auf den mutmaßlichen Schützen gegeben.

https://www.merkur.de/bayern/passau/frau-in-bayern-angeschossen-sie-gibt-selbst-den-hinweis-auf-den-taeter-94104677.html

„Heimtückischer Mord“: 67-Jähriger verhaftet

Waldsassen. Der Tatverdächtige soll dem Opfer nach Erkenntnis der Ermittler in den Kopf geschossen haben. Dem 67 Jahre alten Jäger wird Mord vorgeworfen. „Der Beschuldigte soll den Getöteten heimtückisch, das heißt, ohne dass sich dieser aufgrund seiner Arglosigkeit eines Angriffs versehen hat, getötet haben“, teilte die Staatsanwaltschaft Weiden in der Oberpfalz mit. Der Verdächtige habe einen Jagdschein, der ihn zum Besitz der Tatwaffe berechtigt habe. Bei dieser handelt es sich nach Behördenangaben um eine Pistole mit dem Kaliber neun Millimeter.

Der verdächtige Deutsche und das Opfer (64) lebten den Angaben zufolge im selben Wohnhaus, das der Mutter des Beschuldigten gehört. Der 67-Jährige, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt, habe im Erdgeschoss gewohnt, der Geschädigte im 2. Obergeschoss. Ob es vor der Tat einen Streit zwischen den Männern oder ähnliches gegeben hat, wurde bisher nicht mitgeteilt. „Zum Motiv bzw. zu den Hintergründen der Tat können derzeit keine Angaben gemacht werden“, sagt die Staatsanwaltschaft.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/nach-toedlichem-kopfschuss-in-waldsassen-polizei-findet-waffen,V4maQDI

81-jähriger Fahrer fährt zweimal über Freund

Ein 82-Jähriger ist im baden-württembergischen Rechberghausen auf dem Heimweg von einer gemeinsamen Verabredung vom Auto seines Bekannten erfasst und tödlich verletzt worden. Der 81 Jahre alte Fahrer bemerkte den Zusammenstoß nicht, sein Wagen schleifte das Opfer 70 Meter mit, wie die Polizei mitteilte.

Die beiden Männer waren vor dem Unfall gemeinsam in einem Restaurant. Einer von ihnen wollte den anderen dann nach Hause fahren und holte zunächst alleine sein Auto. Kurz darauf erfasste er den 82-Jährige, der gerade die Straße überquerte. Dabei geriet der Mann unter das Auto und wurde bis zu einem Supermarktparkplatz mitgeschleift, wo der Fahrer das Auto parkte. 

Als er dann noch einmal umparkte, überrollte er das Opfer. Zeugen bemerkten den Verletzten und riefen den Notruf. Der 82-Jährige starb noch vor Ort an seinen Verletzungen.

https://www.radiowmw.de/artikel/tragischer-unfall-nach-verabredung-mann-stirbt-2485679.html

77-jähriger Mörder baut Unfall auf der Flucht, Zeugen gesucht

Gegen 7 Uhr wurde in einem Wohnhaus in der Mühlenstraße in Wendeburg (Niedersachsen) die Leiche einer 62 Jahre alten Frau entdeckt. Ein 77-jähriger Mann wird derzeit verdächtigt, die Dame umgebracht zu haben. Ein Ermittlungsverfahren wegen Mord wurde eingeleitet.

Der mutmaßliche Täter nahm noch mit seinem Seat Reißaus, baute dann aber bei Celle einen folgenschweren Unfall. Der Senior wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Was genau vorgefallen war, ist derzeit unklar und wird ermittelt. Für beide Taten sucht die Polizei nun Zeugen.

Die Polizei sucht Menschen, die Angaben zur Tat oder dem späteren Verhalten des Täters machen können. Bei dem Fluchtauto handelt es sich um einen weißen Seat Ibiza. Hinweise nimmt die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341/1897-0 entgegen.

https://www.tag24.de/justiz/mord/rentner-77-bringt-frau-62-um-dann-wird-er-selbst-schwer-verletzt-3354128

Rentnerinnen sprengen Haus und töten drei Polizisten

In Italien ist ein groß vorbereiteter Einsatz zur Zwangsräumung eines Hauses für die Polizei zur tödlichen Falle geworden: Als ein Spezialkommando in der norditalienischen Kleinstadt Castel D’Azzano nahe Verona die Tür öffnen wollte, gab es eine gewaltige Explosion. Drei Polizisten kamen ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Mindestens 15 Polizisten und Feuerwehrleute wurden den Angaben zufolge verletzt. Alles deutet demnach darauf hin, dass die Explosion von den Bewohnern – drei älteren Geschwistern – absichtlich ausgelöst wurde.

In dem zweistöckigen Gebäude waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft sechs Gasflaschen versteckt, die jederzeit zur Explosion gebracht werden konnten. Vermutet wird, dass eine 59 Jahre alte Frau das Gas mit einem Molotowcocktail entzündete. Die Frau bewohnte das Haus zusammen mit ihren 63 und 65 Jahre alten Brüdern. Sie wurde ebenfalls verletzt. Alle drei Verdächtigen seien festgenommen worden, hieß es. Die Staatsanwaltschaft von Verona ermittele nun wegen Mordes.

Nach ersten Erkenntnissen hatten die Bewohner des Hauses in verschiedenen Räumen Gasflaschen aufgedreht. Staatsanwalt Raffaele Tito sagte in einer ersten Stellungnahme: „Als die Carabinieri die Tür öffneten, hörten sie ein Pfeifen – wahrscheinlich verursacht durch die offenen Gasflaschen.“ Um das Haus in die Luft zu sprengen, hätten mehrere Räume mit Gas gesättigt sein müssen, so der Staatsanwalt.

Ein Nachbar sagte der Nachrichtenagentur Agi über die drei Geschwister: „Wir wussten, dass ihre Lage katastrophal war. Das letzte Mal hatten sie sich mit Benzin übergossen.“

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/italien-explosion-bei-zwangsraeumung-drei-polizisten-getoetet-a-839f377f-6693-44b0-ac48-d0a88763fed4

Staatsanwalt (91) erschlägt Ehefrau mit Beil

„Verzeihung! Ich bin kein Mörder“, schrieb Claus P. (91) auf einen Zettel in seiner Wohnung. Dann ging der pensionierte Staatsanwalt mit einem Beil ins Pflegeheim von Rathenow (Brandenburg) – und tötete seine Frau (87).

Seinen Blutrausch erklärt der Jurist so: „Mir ist die Axt aus der Hand gefallen, auf ihren Kopf. Als ich die Verletzung sah, kam die große schwarze Wolke auf mich zu. Da sagte ich: Du hast ihr selber Schmerzen zugefügt. Es war wie im Rausch. Ein verrücktes Hirn nimmt Leben, um Leiden zu beenden.“

https://www.bz-berlin.de/polizei/menschen-vor-gericht/staatsanwalt-beil

Hameln: Mutmaßlicher Killer (67) aus Schrebergarten gefasst

Als Motiv für die Bluttat kommt den Ermittlern zufolge Habgier in Betracht. Am Morgen des 18. August soll der 67-Jährige auf einem Roller zur Gartenkolonie im Stadtteil Rohrsen gefahren sein. Dann schlich er sich offenbar an den ahnungslosen Ralf W. heran und feuerte auf ihn. Der 63-Jährige war sofort tot. Ob er sein Opfer beraubte, wird Söfker zufolge gegenwärtig geprüft.

Was dem mutmaßlichen Mörder zum Verhängnis wurde: Auf Überwachungskameras war zu sehen, wie Ingo B. vor dem Verbrechen in der Gartenkolonie ankommt und wenig später wieder verschwindet.

https://www.bild.de/regional/niedersachsen/63-jaehriger-erschossen-mutmasslichen-killer-67-aus-schrebergarten-gefasst-68d68fcd4feefe67406eb1fc

Mörfelden: 79-jähriger schießt auf Nachbarn

Nach ersten Ermittlungen soll ein „79-Jähriger auf seinen 58 Jahre alten Nachbarn geschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben“, so die Polizei. Die Beamten betonen, dass keine weiteren Personen an der Tat beteiligt waren und keine Gefahr für Dritte bestand.

Die Hintergründe des mutmaßlichen Streits sind noch völlig unklar. Beide Nachbarn wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

https://www.bild.de/regional/hessen/schuesse-in-moerfelden-eskalierte-ein-nachbarschaftsstreit-68d3b1ccd038d71e52611fd3