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Monat: Januar 2026

92-Jähriger fährt mit brennendem Auto

Dresden. Gegen 17.15 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Behörde und schilderte, dass ein Autofahrer dort nur noch auf der Felge seines Wagens fuhr und offenbar zunächst nicht anhielt. Wenige Minuten später berichtete der Zeuge, wie das Auto plötzlich brannte.

Brandbekämpfer löschten das Auto und Teile der angrenzenden Lärmschutzwand, die ebenfalls angefangen hatte, zu brennen.

https://www.tag24.de/dresden/feuerwehreinsatz-dresden/senior-92-faehrt-auf-felge-ploetzlich-brennt-es-benz-im-dresdner-westen-abgefackelt-3464176

Bahnschranke ignoriert: Kollision mit Regionalzug, 77-jähriger Fahrer flüchtet aus Wrack

Laut Polizei soll der Fahrer des PKW noch versucht haben, den Bahnübergang in Eisbergen bei runtergelassener Schranke zu überfahren. Da erwischte ihn aber der ankommende Zug.

Das Auto schleuderte in einen Zaun, die Fahrerseite wurde aufgerissen und alle Airbags lösten aus. Der Fahrer konnte trotzdem fast unverletzt aussteigen und lief erstmal weg. Die Polizei konnte ihn aber schnell finden und hat auf Verdacht eine Blutalkoholkontrolle gemacht. Das Ergebnis steht noch aus.

Im Zug der RB 77 nach Hildesheim blieben das Zugpersonal und alle sechs Fahrgäste unverletzt. Nach kurzer Zeit konnten sie ihre Reise fortsetzen und wurden mit Taxen an ihre Zielorte gebracht. Die Bahnstrecke war noch länger gesperrt.

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/bahnunfall-porta-westfalica-auto-zerstoert-fahrer-verletzt-100.html

Auf McDonald‘s-Parkplatz: Audifahrer (84) rammt vier Fahrzeuge und Terrasse

Kreuth – Der Vorfall ereignete sich am Freitag (23. Januar) gegen 9 Uhr. Ein 84-jähriger Rottacher wollte auf dem McDonald‘s-Parkplatz an der Tegernseer Straße in Kreuth mit seinem Audi rückwärts aus einer Parklücke rangieren. Wie die Polizei berichtet, fuhr er jedoch ungebremst gegen zwei gegenüber parkende Fahrzeuge, die wiederum gegen zwei weitere dort abgestellte Pkw geschoben wurden.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde der Audi des Seniors anschließend gedreht und fuhr weiter rückwärts in Richtung Schnellrestaurant. Laut Polizei krachte das Fahrzeug in die Terrasse und überfuhr die dortige Außenbestuhlung. Dabei kam der Wagen schließlich zum Stillstand. Das Gebäude selbst wurde nicht erfasst und blieb damit unbeschädigt.

Passanten wurden durch den Unfall glücklicherweise nicht verletzt. Der 84-Jährige wurde zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus gebracht, erlitt jedoch keine offensichtlichen Verletzungen, wie die Polizei mitteilt. An allen fünf Pkw entstanden teils beträchtliche Schäden, zum Teil waren sie nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Bestuhlung des Restaurants und ein Zaun wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/kreuth-ort65894/auf-mcdonald-parkplatz-audifahrer-84-rammt-vier-fahrzeuge-und-kracht-in-terrasse-94136583.html

Rentner kracht mit SUV in Wand von Altenheim

Ein Senior ist am Sonntagnachmittag in eine Hauswand in Mölln gefahren, er musste aus seinem Wagen befreit werden.

Warum der Senior die Kontrolle über den SUV verlor, ist nicht bekannt.

Laut Polizei wurden die Einsatzkräfte gegen 15.30 Uhr zu dem Altenheim in der Sterleyer Straße gerufen. Die Feuerwehr musste nicht nur den Unfallwagen bergen, sondern nach Reporterangaben auch einen Wasserschaden beseitigen: Bei der Kollision war eine Heizung abgerissen, Wasser lief in den Keller, Inventar musste herausgeholt werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

Seit JAHREN (!) werden wir gefragt ob es eigentlich schon solch eine Schlagzeile gäbe. Und da: Die Schlagzeile.

https://www.mopo.de/im-norden/schleswig-holstein/81-jaehriger-faehrt-gegen-hauswand-wasserschaden

Kompletter Rentnerbus auf Koka: Streit zwischen Schweizer Pfarrerin und Rentner in Chile eskaliert

Es gibt wohl wenige Reisegruppen, die auf den ersten Blick biederer und harmloser daherkommen als jene helvetischen Touristen, die im November 2023 durch das Hochland von Chile tingeln. Die Teilnehmer der Gruppe sind vorwiegend Rentnerinnen und Rentner aus dem Zürcher Oberland. Organisiert hat die Reise eine Kirchgemeinde. Als Reiseleiterin fungiert eine Pfarrerin.

Was die Staatsanwaltschaft der Pfarrerin vorwirft, liest sich allerdings weniger milde: Der Streit eskaliert, weil der Ehefrau des Rentners schlecht geworden ist. Die Pfarrerin, mit der Frau befreundet, will sich um diese kümmern. Vom Mittelgang aus streckt die Pfarrerin ihren Arm zur Freundin aus, am Gesicht des sitzenden Rentners vorbei. Dieser stört sich daran derart, dass er die Pfarrerin am Arm ergreift.

Als Reaktion darauf schildert die Anklageschrift eine Art Hebelgriff, den die Pfarrerin offenbar im Repertoire hat. Sie habe den Daumen des Rentners gepackt und ihn gewaltsam auf dessen Oberschenkel gedrückt. Derart fest, dass der Rentner verletzt worden sei. Der Daumen habe später in der Schweiz operiert werden müssen. Die Pfarrerin habe die Verletzungen in Kauf genommen, schreibt der Staatsanwalt, der zum Prozess erst gar nicht erscheint.

Die Pfarrerin bestreitet vor Gericht allerdings, den Finger des Rentners gepackt zu haben. Der Rentner habe ihre Hand die längste Zeit nach unten gedrückt, sie habe laut geschrien. Erst dann sei ein zweiter Reiseleiter eingeschritten.

Der Rentner, der als Privatkläger ohne Anwalt vor Gericht erscheint, trägt noch immer einen Verband am rechten Daumen. Der ehemalige Elektroingenieur hat durchaus Erfahrung mit der Justiz. Einmal prozessierte er bis vor Bundesgericht gegen das geplante Fernwärmenetz seiner Gemeinde und verlor.

Von der Pfarrerin verlangt er 5328 Franken Schadenersatz. So viel habe die Krankenkasse für die medizinischen Eingriffe an seinem Daumen bezahlen müssen. Dazu fordert er 20.000 Franken Genugtuung. Und vor allem hält er nochmals eine andere Version des Geschehens bereit. Schuld seien nämlich die Kokablätter gewesen, die die Pfarrerin grosszügig an die Schweizer Senioren verteilt hatte, um damit die Höhenkrankheit in den Griff zu bekommen.

Die Ehefrau stützte in der Einvernahme die Version ihres Mannes. Die Pfarrerin habe mit Kokablättern herumgefuchtelt. Eine Aussage, der die Pfarrerin widerspricht.

Der Rentner wiederum wittert überall Gegner. Auf der Kirchgemeinde habe man ihn ausgelacht. Einen unentgeltlichen Rechtsbeistand für den Prozess habe er auch nicht bekommen. Und vor allem sei die Schweizer Justiz wegen der Kokablätter untätig geblieben.

Die Ermittlungen wegen der Betäubungsmittel sind laut dem Richter eingestellt worden, da der Kokakonsum in dem Mass in Chile erlaubt sei. Für den Rentner gibt es weder Schadenersatz noch Genugtuung.

Vielen Dank an unsere Kontaktperson in der Schweiz für diesen Hinweis!

https://www.nzz.ch/zuerich/im-reisebus-in-chile-zanken-eine-pfarrerin-und-ein-schweizer-rentner-am-ende-ist-ein-daumen-laediert-und-jemand-muss-vor-gericht-ld.1919548

65-jährige fährt gegen Zugkomposition

Eine 65-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto rückwärts über die Gleise in Richtung Hauptstrasse, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer Mitteilung schrieb. Gleichzeitig fuhr eine Zugkomposition der Appenzeller Bahnen mit Ziel St. Gallen um eine Kurve. Obwohl der Zugführer eine Notbremsung einleitete, kam es zur Kollision.

Der Zug schob das Auto in einen Metallmasten. „Eingeklemmt zwischen Zug und Metallmasten blieb der Personenwagen auf einem Betonmäuerchen stehen“, hiess es in der Mitteilung weiter.

Der Lokführer konnte den Zug zurück in den Bahnhof Speicher fahren. Für die Bergung des Autos musste ein Kran aufgeboten werden.

Zugkomposition. So schön die Schweiz!

https://www.nau.ch/news/schweiz/zug-kollidiert-in-speicher-ar-mit-einem-auto-67084558

Nachtrag: Hier die Örtlichkeit. Rückwärts dort herausfahren ist nicht so sinnvoll, egal ob Zugkomposition oder nicht.

83-jähriger Mann aus Ohio wegen Mordes an Uber-Fahrerin verurteilt

Ein 83-jähriger Mann aus Ohio muss sich am Dienstag seiner Verurteilung stellen, nachdem er wegen Mordes an einer Uber-Fahrerin verurteilt wurde, von der er fälschlicherweise annahm, dass sie ihn ausrauben wolle.
William J. Brock erschoss die Fahrerin, nachdem er fälschlicherweise angenommen hatte, dass sie an einem Betrugsplan beteiligt sei, bei dem beide durch betrügerische Telefonanrufe dazu gebracht wurden, 12.000 Dollar als angebliche Kaution für einen Verwandten zu zahlen, so die Behörden.
Die 61-jährige Fahrerin Lo-Letha Toland-Hall wurde Opfer desselben Betrügers und fuhr laut Ermittlern zu Brocks Haus zwischen Dayton und Columbus, um ein Paket zur Auslieferung abzuholen.
Brock schoss sechsmal auf Toland-Hall aus dem Vorort Dublin von Columbus, als sie im März 2024 bei seinem Haus erschien, teilten die Behörden mit.
Der Fall Toland-Hall war einer von mehreren Fällen, in denen schwarze Amerikaner bei alltäglichen Verrichtungen erschossen wurden. Brock – aus South Charleston, Ohio – ist weiß.
Er wurde am Mittwoch wegen Mordes, schwerer Körperverletzung und Entführung verurteilt. Bei seiner Strafzumessungsverhandlung wird er wahrscheinlich den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.

Rentner bedroht Frau mit Waffe

Aus den Englischen: https://www.theguardian.com/us-news/2026/jan/18/ohio-man-convicted-killing-uber-driver

Wir hatten April 2024 berichtet.

81-jähriger Unfallfahrer hört Leute schreien, sieht im Rückspiegel nichts und fährt weiter

Siegen. Der 24-Jährige war aus einem Auto ausgestiegen und wollte auf dem Zebrastreifen die Straße überqueren. Seinen Angaben zufolge – und denen weiterer Zeugen – fuhr ein weißer VW Gold zu diesem Zeitpunkt Richtung Weidenau. Obwohl sich der 24-Jährige bereits auf dem Zebrastreifen befunden habe, sei der Golf ohne zu bremsen auf ihn zugefahren. Der Fußgänger soll noch versucht haben, sich schnell auf der anderen Straßenseite in Sicherheit zu bringen, er sei aber dennoch vom Auto erfasst worden. Der junge Mann stürzte zu Boden. Der Golf soll dann kurz hinter dem Zebrastreifen angehalten haben – und weitergefahren sein.

Zeugen hatten das Kennzeichen notiert, die Polizei ermittelte an der Anschrift des Halters den 81-jährigen Golf-Fahrer. Der habe gesagt, den Zusammenstoß nicht bemerkt, sondern nur gehört zu haben, dass mehrere Leute geschrien hätten. Als er anhielt und in den Rückspiegel schaute, habe er dort nichts Ungewöhnliches gesehen. Daher sei er weitergefahren.

https://www.wp.de/lokales/siegen-und-umland/article410929679/siegen-mann-auf-zebrastreifen-mit-auto-erfasst-senior-faehrt-einfach-weiter.html

Senior fährt im Wümme-Park zwei Fußgänger um und demoliert fünf Autos

Landkreis Rotenburg. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verlor ein 81-jähriger Mann beim Ausparken die Kontrolle über seinen Mercedes und beschleunigte plötzlich stark. In der Folge erfasste er eine 39-jährige Fußgängerin sowie einen 83-jährigen Fußgänger, die sich auf dem Parkplatz aufhielten. Beide Personen erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Darüber hinaus touchierte der Pkw des Seniors fünf geparkte Fahrzeuge: einen 3er-BMW, einen Dacia, einen Skoda und zwei Toyota. Der 81-jährige Unfallverursacher zog sich leichte Verletzungen zu und kam ebenfalls zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/senior-faehrt-im-wuemme-park-fussgaenger-um-und-beschaedigt-autos-94085688.html