Rümlang (Kanton Zürich): Um den Mittag fuhr ein 80-jähriger Autofahrer auf der Glatttalstrasse Richtung Seebach. Dabei fiel er aufgrund seines unkontrollierten Fahrstils mehren Personen auf. Gemäss Auskunftspersonen mussten mehrere Fussgänger und Autofahrer ausweichen, um einen Zusammenprall zu verhindern.
Vor dem Kreisel Glatttalstrasse/Katzenrütistrasse überfuhr der Mann eine Verkehrsinsel, fuhr einen Inselschutzpfosten und einen Kandelaber um. Anschliessend prallte er in die Kreisel-Mittelinsel und mit einem korrekt entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei zog sich der Autofahrer leichte Verletzungen zu. Die 40-jährige Lenkerin des anderen Autos blieb unverletzt.
Der umgefahrene Inselschutzpfosten flog aufgrund des Zusammenpralls über den Kreisel und verletzte auf der anderen Seite ein 12-jähriges Mädchen, dass sich auf dem Nachhauseweg von der Schule befand. Das Mädchen und der Autofahrer wurden leicht verletzt in Spitäler gefahren.
Ein 80-jähriger Landwirt ist am Montag in Graz wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 18.700 Euro Schmerzengeld zahlen. Der Mann hatte seinen Bruder auf dessen Moped mehrmals mit dem Traktor angefahren.
Laut Schilderung der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte im November des Vorjahres mit seinem Traktor gezielt auf das Moped seines Bruders zugefahren sein. Nach einer ersten Kollision soll er erneut auf das bereits am Boden liegende Moped zugesteuert haben.
Das Opfer konnte sich den Ermittlungen zufolge nur durch eine Flucht in ein Bachbett retten. Der Mann erlitt dabei schwere Verletzungen, darunter mehrere Knochen-, Rippen- und Wirbelbrüche. Insgesamt verbrachte er 70 Tage im Krankenhaus, mehrere davon auf der Intensivstation.
Der Beschuldigte blieb so wie auch schon beim Prozessauftakt im September 2025 dabei, dass er nicht schuldig sei. Sein Bruder sei ihm bewusst in den Traktor gefahren, um ihm Schwierigkeiten zu bereiten. Rund elf Monaten saß der 80-Jährige in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft liegen die beiden Brüder schon seit Jahren im Streit. Die beiden Männer sind Nachbarn, sie nutzen dieselben Zufahrtsstraßen, um zu ihren Häusern bzw. Höfen in Graz-Umgebung zu kommen.
Und das alles nur, weil er einfach ausparken wollte: Sieben demolierte Autos, Schaden im fünfstelligen Eurobereich und eine 97 Jahre alte Beifahrerin, die mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das ist die Bilanz eines Unfalls, den ein 75-jähriger Autofahrer am 2. Januar gegen 13 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Pocking (Landkreis Passau) verursacht hat. Laut Polizei war der Mann stark betrunken.
Barbing. Nach Angaben der Polizei hatte die 83-Jährige ihren Wagen auf dem Parkplatz in der Bischof-Sailer-Straße rückwärts gesetzt und dabei ein Auto, das in der gegenüberliegenden Parklücke stand, gerammt. Das Fahrzeug, das einer 29 Jahre alten Frau aus dem Landkreis Regensburg gehört, wurde laut Polizei gegen einen Baum geschoben und „nicht unerheblich beschädigt“.
Die 83 Jahre alte Unfallverursacherin stieg aus dem Wagen aus, begutachtete den Schaden – und ging einkaufen. Danach fuhr sie einfach nach Hause.
Ein Jäger hat von seinem Hochsitz in Niedersachsen auf eine Spaziergängerin geschossen. Der 77-Jährige habe die 58 Jahre alte Frau offenbar aus bisher ungeklärten Gründen mit einem Tier verwechselt, teilte die Polizei mit.
Der Schuss traf die Frau demnach am Mittwochabend am Oberschenkel. Sie sei bei dem Vorfall in Beckeln südlich von Delmenhorst schwer verletzt worden.
Die Frau wurde zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Sie war den Angaben zufolge mit ihrer Familie an einem Waldrand im Schnee spazieren. Die übrigen Familienmitglieder seien unverletzt geblieben.
Der frühere Bundesverkehrsminister soll am Rande der CSU-Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon einen Polizisten mit seinem Auto leicht touchiert und leicht verletzt haben. Die Polizei habe nach Rücksprache mit seiner Behörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Traunstein der Nachrichtenagentur dpa.
Ramsauer sagte der dpa, er könne sich überhaupt nicht vorstellen, den Beamten touchiert zu haben. „Wenn ich den in irgendeiner Weise touchiert hätte, dann hätte der ja anschließend etwas zu mir gesagt.“
Der Vorfall soll sich nach Abgaben des Sprechers so zugetragen haben: Ramsauer soll von einem Beamten beim Einfahren auf das Klausurgelände aufgefordert worden sein, anzuhalten, habe dies aber nicht getan, sondern sei weitergefahren. Nach rund 30 Metern soll er dann angehalten haben und rückwärts gefahren sein, wohl um zu einem freien Parkplatz zu gelangen. Der Beamte soll, als das Fahrzeug stand, hinter dem Wagen vorbeigegangen sein, um zur Beifahrertür zu gelangen und diese zu öffnen. Als Ramsauer dann mit langsamer Geschwindigkeit rückwärts gefahren sei, soll es zu einer Berührung gekommen sein.
Ein 91 Jahre alter Autofahrer ist vor der Polizei geflüchtet – und zwar weil er nach eigener Aussage „keine Lust auf eine Kontrolle“ hatte. Der Mann sei einer Polizeistreife am Neujahrstag bei Bernried am Starnberger See wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen, teilte die Polizei mit. Er sei er außerhalb der Ortschaft mit Tempo 30 bis 40 gefahren und habe mehrfach unvermittelt abgebremst. Die Anhaltesignale der Polizei habe der Senior ignoriert.
Auf einem Bahnübergang in Dortmund ist an Heiligabend ein ICE in Richtung München auf ein Auto geprallt. Der 75 Jahre alte Fahrer des Autos habe wahrscheinlich versucht, die Halbschranke zu umfahren, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Abend.
„Der Pkw stand auf den Gleisen.“ Der Fahrer habe sein Auto zuvor noch verlassen und sei nicht von dem Zug getroffen worden. Dennoch erlitt der Mann Kopf- und Armverletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Wie er sich die Verletzungen zuzog, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Ein schockierendes Video zeigt, wie ein SUV in einen Rasenmäher rast, den Fahrer davon schleudert und anschließend einfach weiterfährt. Die Polizei teilt nun mit, dass der Mann am Steuer 91 Jahre alt ist.
Die Suche nach dem Fahrer dauerte Wochen, nachdem der Unfall den Landschaftsgärtner verletzt zurückgelassen hatte.
„Vielleicht dachten Sie, es sei eine Mülltonne gewesen, aber es war tatsächlich jemand auf einem Rasenmäher?“, fragte ein Ermittler während der Befragung. „Oh nein. Unmöglich“, sagte der 91-jährige Einwohner von Brick Township, John Snyder.
Die Sicherheitskamera eines Nachbarn zeichnete den Zusammenstoß am 8. Dezember auf der Ocean Road auf.
Die Polizei teilte News 12 mit, dass eine Kombination aus Faktoren – das Video selbst, Hinweise aus der Bevölkerung und klassische Ermittlungsarbeit – sie schließlich zu dem Mann führten, den sie für den Fahrer halten, in seinem Haus in Brick.
„Es war eine große, beigefarbene Mülltonne, mehr nicht. Die wurde umgestoßen. Und zwei Metallteile kamen heraus, die nicht besonders groß waren. Ich habe mich überall umgesehen … niemand war da“, sagte Snyder während der Befragung.
Der 91-Jährige sieht sich nun mit mehreren Anklagen konfrontiert, darunter Fahrerflucht mit Verletzten. Das Opfer ist inzwischen an seinen Arbeitsplatz bei der Gartenbaufirma zurückgekehrt.
Münchner Kriminalfälle aus dem Archiv: Ein Rentner zerstört gezielt alte Gemälde. Mit Schwefelsäure attackiert er auch weltberühmte Gemälde in Münchens Alte Pinakothek – ein Fall, der Museen Europas in Alarm versetzte.
Aus zwei kleinen Sektflaschen spritzt er ätzenden Schwefel auf drei Gemälde, die – so später der Staatsanwalt – „zum kulturellen Erbe der Menschheit gehören“: die „Beweinung Christi“ (um 1500, eine Stiftung des Nürnberger Goldschmieds Glimm für sich und seine „zwey verstorbenen Weiber“), die Tafel „Maria als Schmerzensmutter“ (ein zentrales Meisterwerk aus der Dürer-Werkstatt, das ursprünglich mit sieben Darstellungen aus dem Leben Jesu, inzwischen in Dresden, eine Einheit bildete) und die Mitteltafel des Paumgartner-Altars mit dem Monogramm AD.
Bevor Bohlmann seine Tat beenden kann, werden die Schüler auf ihn aufmerksam. Sie drängen ihn weg von den Bildern, Aufsichtsbeamte halten ihn fest. Er habe seinen Protest ausdrücken wollen, sagt er in der Vernehmung, weil ihm von seiner 900-Mark-Rente monatlich 158,60 DM abgezogen werden – zur Schadensregulierung.
Am 25. Juni 2006 wird er abermals gefasst, nachdem er ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert im Rijksmuseum in Amsterdam verätzt hat.